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Das ist der erste Song aus der neuen queeren Operette
Am 6. Dezember steht am Staatstheater Wiesbaden eine besondere Premiere an: die Uraufführung von "Alles Liebe! Eine queere Landoperette" von der Komponistin Misha Cvijović mit einem Libretto von Philipp Amelungsen.
- 27. November 2025
Nach der "Operette für zwei schwule Tenöre" von Florian Ludewig und Johannes Kram folgt nun "Alles Liebe! Eine queere Landoperette" von Misha Cvijović und Philipp Amelungsen. Premiere feiert das Auftragswerk am 6. Dezember 2025 am Staatstheater Wiesbaden. Regie führt die Berliner Operetten-Spezialistin Anna Weber.
"Alles Liebe!" erzählt eine Geschichte der Gegensätze: zwischen konservativ und liberal, Land und Stadt, Rebellion und Angst und vom Spannungsverhältnis unterschiedlicher Lebensweisen. Eine kleine hessische Kommune möchte sich mit einer diversen Image-Kampagne Fördergelder sichern, doch die queeren Dorfbewohner*innen wehren sich gegen die Vereinnahmung. Und auch unter den übrigen Einwohner*innen regt sich Widerstand. Teil des Ensembles ist die international gefeierte hessische Dragqueen Kelly Heelton ("Drag Race Germany"), die in der Rolle der Lady Da Drill auf der Bühne steht.
Um die Wartezeit bis zur Premiere zu verkürzen, hat das Staatstheater Wiesbaden am Mittwoch ein erstes Musikvideo veröffentlicht: In dem Song "Fürs Verliebtsein gibt es keine Paragrafen" stellt Verwaltungsleiter Friedrich Hemmschuh (Fabian-Jakob Balkhausen) seine Liebe zum Locher vor.
Neben der Uraufführung findet am 5. und 6. Dezember das begleitende Symposium "Glitzer, Gags und Gegenwart – Operette für das 21. Jahrhundert" statt, dass sich in wissenschaftlichen und künstlerischen Formaten mit der Frage beschäftigt, wie zeitgenössische Operette aussieht und aussehen kann. Mehr Informationen zum Stück und zum Symposium gibt es auf der Homepage des Staatstheaters Wiesbaden. (mize/pm)











