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Ein absurdes Triptychon über Einsamkeit, Verantwortung und die katholische Kirche

In der Komödie "Holy Meat" artet eine dörfliche Laieninszenierung der Passion Christi zu einem blasphemischen Rave aus. Kinostart ist am 1. Januar 2026. Wir zeigen einen Ausschnitt!

| Szenen aus "Holy Meat"
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  • 21. Dezember 2025

Im fiktionalen Langfilmdebüt "Holy Meat" der deutsch-vietnamesischen Regisseurin Alison Kuhn treffen drei Charaktere aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Regisseur Roberto, der aus der Berliner Off-Theater-Szene gecancelt wurde, die junge Metzgerin Mia, die plötzlich zum Vormund ihrer Schwester mit Down-Syndrom wird, und Pater Oskar Iversen, der seiner dänischen Inselgemeinde aus mysteriösen Gründen den Rücken gekehrt hat.

Da Oskars neue Pfarrei im schwäbischen Dörfchen Winteringen kurz vor der Auflösung steht und er unter keinen Umständen zurück nach Dänemark kann, versucht er den theaterbegeisterten Erzbischof mit einem spektakulären Passionsstück vom Erhalt der Gemeinde zu überzeugen. Die dörfliche Laieninszenierung der Passion Christi artet jedoch zu einem blasphemischen Rave aus.

"Holy Meat" ist ein absurdes Triptychon über Einsamkeit, Verantwortung und die katholische Kirche. Die absurde Komödie, die Anfang Juli auf dem Filmfest München Premiere feierte, startet am 1. Januar 2026 bundesweit im Kino. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)


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