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Ein Theaterstück über Gewalt in queeren Beziehungen

Am renommierten Wiener Burgtheater feierte in diesem Monat das queere Stück "Lecken 3000" Premiere. Wir zeigen Fotos aus der Inszenierung – und den offiziellen Teaser!

  • 24. Dezember 2025

Eine unerwartete SMS ihrer früheren Lehrerin Ute bringt Ari aus dem Gleichgewicht. Vor über zehn Jahren verband die beiden ein enges Verhältnis, das Ari bis heute nicht loslässt. Nun, Ende zwanzig, beginnt sie, im Kreis ihrer Freund*innen und in Gesprächen mit Ute, ihre Erinnerungen aufzuarbeiten und eine schwerwiegende Frage zuzulassen: War das, was mir damals passiert ist, Missbrauch?

Der Gewinnertext des Retzhofer Dramapreises 2025 ist ein witziges, schnelles, wie brisantes Drama zum Thema Machtmissbrauch bzw. Gewalt in queeren Beziehungen. Autor*in Lynn T. Musiol überrascht mit einem Figurenarsenal von größter Unverkennbarkeit, Direktheit und Unverfrorenheit, die in "gedanklicher und handwerklicher Brillanz" entworfen sind "ohne mittelmäßigem Kompromiss" (Jury-Statement). Das Stück ist der Versuch, das Unbequeme und Widersprüchliche mit Wucht und Tempo sag- und fühlbar zu machen.

Der junge Regisseur Claus Nicolai Six, der das letzte Gewinnerstück des Retzhofer Dramapreises, "Muttertier", 2024 am Schauspiel Köln inszenierte, feiert mit "Lecken 3000" sein Debüt am Wiener Burgtheater. Weitere Vorstellungen gibt es noch bis zum 19. Februar 2026. (cw/pm)

Galerie:
Lecken 3000
10 Bilder

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