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Gibt es die Gesellschaft zur Rettung des bedrohten Kaffeekränzchens?
Am 15. Januar startet die Komödie "Extrawurst" mit Christoph Maria Herbst und Hape Kerkeling im Kino. Ein Promo-Video zeigt die beiden Schauspieler bei einem witzigen Ratespiel.
- 12. Januar 2026
Um für den Kinostart der neuen Komödie "Extrawurst" zu werben, spielen die beiden Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst und Hape Kerkeling das Spiel "Gibt es diesen Verein wirklich?". Vor laufender Kamera müssen die beiden Schauspieler u.a. erraten, ob der Furz dich frei e.V. tatsächlich existiert. Auf der Prüfstand stehen auch der Verein zur Verteidigung der Brötchenvielfalt und die Gesellschaft zur Rettung des bedrohten Kaffeekränzchens.
Hintergrund des Spiels ist die eskalierende Vereinsmeierei in dem fiktiven Tennisclub Lengenheide, über die es im Film "Extrawurst" geht: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Vereins, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen.
Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim) und das einzige muslimische Mitglied des Vereins einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslim*innen dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheist*innen und Gläubige, Deutsche und Türk*innen, "Gutmenschen" und Traditionsbewusste frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill….
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"Extrawurst" basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob ("Stromberg", "Pastewka") und zählt zu den erfolgreichsten Bühnenstücken der letzten Jahre. Mit Marcus H. Rosenmüller als Regisseur wurde die Komödie nun für die Leinwand umgesetzt. Offizieller Kinostart ist am 15. Januar 2026. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)
















