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Sexparty auf einem intergalaktisch-phallischen Kreuzfahrtschiff
Über 60 queere Filme sind in diesem Jahr auf der Berlinale zu sehen. Zu den herausragenden Weltpremieren zählt u.a. der animierte Kurzfilm "Cosmonauts" von Leo Černic. Wir zeigen den Trailer!
- 12. Februar 2026
Mit der Berlinale beginnt heute eines der großen internationalen Filmfestivals. Bis zum 22. Februar 2026 werden insgesamt 277 Filme aus 80 Ländern präsentiert – darunter immerhin 61 mit queeren Themen. Weltpremiere feiert u.a. "Cosmonauts" von Leo Černic.
Im Mittelpunkt des animierten Kurzfilms stehen Delfino, Zenf und Rita, die eine Reise mit dem Pompelmo Express unternehmen – ein intergalaktisch-phallisches Kreuzfahrtschiff für Singles auf der Suche nach Sex und Spaß. Während der Cruise setzen sie sich mit ihrem Verhältnis zur Liebe auseinander und entdecken, wie weit sie zu gehen bereit sind, um sie zu erhaschen – und sei es auch nur mit der Spitze des kleinen Fingers.
Delfino ist ein naiver Typ; immer in Leder-BDSM-Outfits gekleidet glaubt er noch an die große, wahre Liebe. Rita, die als Reinigungskraft auf dem Schiff arbeitet, wird von allen übersehen und versucht still, ihren Alltag zu bewältigen. Zenf, ein zynischer Forscher, ist aus rein wissenschaftlichen Gründen an Bord – aber bald wird er erkennen, dass ihn dort noch viel mehr erwartet: eine bunte Explosion aus Begehren, Sehnsucht, Humor und Absurdität.
"Cosmonauts" ist ab 14. Februar im Rahmen von Kurzfilmprogrammen mehrfach im Kino zu sehen (alle Termine). Der Animationsfilm ist auch für einen Teddy Award nominiert. Der unabhängige queere Filmpreis wird am 20. Februar in der Volksbühne verliehen. Mehr zum queeren Programm der Berlinale gibt es hier. (cw)










