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Trailer-Premiere: "Love Me Tender"

In dem emotionalen Spielfilm "Love Me Tender" kämpft eine lesbische Mutter nach ihrem Coming-out um das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn. Jetzt kommt das in Cannes gefeierte Drama in die deutschen Kinos!

  • 17. Februar 2026

Spätsommer, irgendwo in Paris. Die frühere Anwältin Clémence schreibt an ihrem Romandebüt und geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Mit ihrem Noch-Ehemann Laurent teilt sie sich freundschaftlich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul. Doch als Laurent von ihren Liebschaften erfährt, fällt alles zusammen.

Laurent lässt Clémence nicht mehr zu ihrem Sohn und fordert das alleinige Sorgerecht. Sein Vorwurf: Clémences Lebensstil gefährde Paul. Es folgt ein Gerichtsstreit, in dem Clémence nicht nur um ihren Sohn kämpft, sondern auch ihre sexuelle und intellektuelle Selbstbestimmung einfordert.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Constance Debré zeigt der zweite Spielfilm von Regisseurin Anna Cazenave Cambet den Kampf einer Frau zwischen dem Wunsch nach Freiheit und den Erwartungen an sie als Mutter und Ehefrau. Beugt sie sich ihrem Ex-Mann, um ihren Sohn wiederzusehen? Kann sie ohne ihn glücklich leben?

"Love Me Tender", gefeiert beim Filmfestival in Cannes, ist emotional, direkt und widersetzt sich einfachen Lösungen. Und hat mit Vicky Krieps eine sensationelle Hauptdarstellerin, die furchtlos den inneren Konflikt der Hauptfigur offenlegt.

Der Berliner Filmverleih Salzgeber zeigt "Love Me Tender" im April 2026 in der Queerfilmnacht. Regulärer Kinostart ist am 7. Mai. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)


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