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Vom Kampf für ein selbstbestimmtes Leben
Was bedeutet es, in der heutigen, restriktiven Welt Mädchen zu sein? Der Dokumentarfilm "Girls Don't Cry" erzählt die Geschichte von sechs Teenagerinnen aus aller Welt, darunter die junge trans Aktivistin Selenna.
- 04. März 2026
Am 30. April 2026 startet "Girls Don't Cry" in deutschen Kinos. Der Dokumentarfilm von Sigrid Klausmann und Lina Lužytė handelt von der Sehnsucht von sechs Mädchen aus sechs Ländern nach einem selbstbestimmten Leben in Freiheit, ihrem Wunsch, sich zu verlieben, ohne Bevormundung, ohne Macht über ihren Körper, mit gleichen Rechten.
Wir sehen Nancy, Sheelan, Selenna, Nina, Paige und Sinai, zwischen 14 und 16 Jahre alt, bei ihren selbstbewussten Entscheidungen in schwierigen Situationen, bei ihrem mutigen Kampf gegen brutale Traditionen wie die Beschneidung, gegen gesellschaftliche Zwänge und Druck, gegen Schönheitswahn und Vorurteile. Die Länder, in denen die Protagonistinnen leben, sind nicht nur kilometerweit voneinander entfernt, auch ihre Lebensbedingungen, ihre Bildungschancen und ihre Rechte als Frauen in ihrer Gesellschaft unterscheiden sich erheblich.
Besonders erfreulich ist, dass mit Silenna aus Chile auch ein trans Mädchen dabei ist. Im Alter von vier Jahren entschuldigte sie sich bei ihrer Mutter dafür, ein Mädchen zu sein. "dafür, dass ich so bin, wie ich bin". Heute ist sie eine Aktivistin im Kampf für die Rechte von trans Menschen.
Weitere Infos zum Film gibt es auf girlsdontcry.org. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)










