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Gitarren statt Clubsound: Charli xcx überrascht mit neuer Single
Tschüss, "Brat Summer", hallo "Rock Spring"? In ihrer neuen Single "Rock Music" erklärt LGBTI-Ikone Charli xcx den Dancefloor für tot und setzt auf verzerrte Gitarren.
- 08. Mai 2026
Charli xcx (33) schlägt ein neues Kapitel auf: Am Freitag veröffentlichte die Musikerin ihre neue Single "Rock Music" – und verabschiedet sich damit zumindest teilweise vom elektronischen Sound ihrer "Brat"-Ära.
Der Track kombiniert verzerrte Gitarren mit glitchigen Elektro-Elementen und Lyrics wie "Ich glaube, der Dancefloor ist tot, jetzt machen wir Rockmusik". Produziert wurde der Song erneut von ihren langjährigen Weggefährten A.G. Cook und Finn Keane (ehemals Easyfun). "Rock Music" dürfte zugleich als erster Vorgeschmack auf Charlis kommendes achtes Studioalbum dienen.
Bereits im April hatte Charli xcx in einem Interview mit der britischen "Vogue" angedeutet, dass sie musikalisch neue Wege gehen wolle. Damals sprach sie davon, "Rockmusik" zu machen und künftig stärker auf Gitarren sowie weniger Auto-Tune zu setzen.
Ganz so ernst scheint der Genrewechsel allerdings nicht gemeint zu sein: Auf Social Media erklärte die Sängerin inzwischen selbstironisch, "Rock Music" sei "nicht wirklich Rockmusik". Vielmehr spiele sie bewusst mit Erwartungen und Genregrenzen.
Passend zum Titel liefert Charli xcx auch optisch klassische Rock'n'Roll-Klischees: Im schwarz-weißen Musikvideo, inszeniert von Regisseur Aidan Zamiri, wirft sie unter anderem einen Fernseher aus dem Hotelfenster, läuft durch nächtliche Straßen und posiert zwischen Zigarettenstapeln und Headbanging-Mengen. Der Clip knüpft an die rohe, chaotische Ästhetik an, mit der Charli bereits in ihrer "Brat"-Phase einen popkulturellen Hype ausgelöst hatte.
Nach dem riesigen Erfolg von "Brat" im Jahr 2024 scheint sich die Sängerin derzeit bewusst neu erfinden zu wollen. Erst Anfang des Jahres veröffentlichte die LGBTI-Ikone mit "Wuthering Heights" einen experimentellen Soundtrack zum gleichnamigen Film von Regisseurin Emerald Fennell. (cw/spot)
















