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Skandal um lesbische Lehrerinnen
Seine Weltpremiere feierte das queere Drama "Eine Schule für Jane Cumming" im Februar auf der Berlinale. Jetzt gibt es einen Termin für den deutschen Kinostart. Wir zeigen einen Ausschnitt!
- 31. Mai 2026
Edinburgh, 1810: Die Lehrerinnen Jane Pirie (Flora Nicholson) und Marianne Woods (Clare Dunne) verwirklichen ihren Traum von einem unabhängigen Leben und eröffnen gemeinsam ein Internat. Ihr Leben verändert sich für immer, als die wohlhabende Aristokratin Lady Cumming Gordon (Fiona Shaw) ihr "uneheliches" 15-jähriges Enkelkind aus Indien einschult.
Die Lehrerinnen bemühen sich, Jane Cumming (Mia Tharia) zu integrieren, das unter den Mitschülerinnen eine Außenseiterin bleibt. Als die Großmutter darauf besteht, dass Miss Pirie und Miss Woods das Mädchen über den Sommer bei sich aufnehmen, kommen sich die drei näher. Private und berufliche Grenzen verschwimmen, Zuneigung wächst, und es entsteht eine ungewöhnliche Familie.
Mit Beginn des neuen Schuljahres nehmen die Spannungen zu. Die Lehrerinnen fühlen sich von Janes wachsendem Bedürfnis nach Nähe ebenso überfordert wie von ihrer eigenen sich verändernden Beziehung. Als Jane Cumming sich aus ihrer neuen Familie ausgeschlossen fühlt, verlangt sie, zu ihrer Großmutter zurückgebracht zu werden. Es folgt eine Anschuldigung, die die Lehrerinnen in einen existenziellen Kampf zwingt und in einen jahrelangen Rechtsstreit mündet, der das schottische Establishment erschüttert.
Der Film "Eine Schule für Jane Cumming" von Sophie Heidman beruht auf wahren Begebenheiten. Seine Weltpremiere feierte das queere Drama über Vorurteile, Überleben und den Mut, für die Wahrheit einzustehen, auf der diesjährigen Berlinale – damals noch unter dem Titel "The Education of Jane Cumming". Deutscher Kinostart ist am 22. Oktober 2026. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)










