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Ein Song zwischen Hingabe und Kontrolle

Mit "Bodyscanner" kündigt die in Berlin lebende Musikerin und Produzentin Uche Yara für September ein pulsierendes Clubalbum an – black, queer und inklusiv. Vorab ist der hypnotische Titeltrack erschienen.

  • 23. Juni 2026

Die in Österreich geborene und in Berlin lebende Künstlerin Uche Yara meldet sich mit ihrer neuen Single "Bodyscanner" zurück – einem hypnotischen, zutiefst körperlichen Track, der den Auftakt zu einem mutigen neuen Kapitel markiert: dem gleichnamigen Debütalbum. Am 29. September 2026 soll es erscheinen.

Vor zwei Jahren setzte eine spontane Session in Uches Berliner Studio alles in Bewegung. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Alex The Flipper entstand aus Demo-Fragmenten, Live-Drums und Samples innerhalb von nur zwanzig Minuten der hypnotische Loop von "Bodyscanner". Getragen von Wiederholung, elektronischen Klangtexturen und einer eindringlichen Vocal-Performance, erinnert der Track an die kühle Autorität von Grace Jones.

"Was ich an dem Song am meisten liebe, ist seine Mehrdeutigkeit – befindet man sich auf einem Flughafen oder in einem Club? Der Song führt einen durch verschiedene Räume und zieht einen in eine völlig neue Welt hinein", so die in Berlin lebende queere Musikerin und Produzentin. "Außerdem war es das erste Mal, dass ich in eine solche Rolle geschlüpft bin und mich bewusst dagegen entschieden habe, die Hauptstimme klassisch zu singen."

In "Bodyscanner" gibt es eine permanente Spannung zwischen Hingabe und Kontrolle, zwischen kontrolliert werden und selbst die Kontrolle übernehmen. "Genau von dieser Dualität lebt der Track: dominant und bedrohlich, zugleich aber warm und zutiefst groovig", sagt Uche Yara. "Es ist etwas, auf das man sich einlassen und dem man sich bereitwillig hingeben kann."

Begleitet wird der Titelsong von einem offiziellen Musikvideo, bei dem die Künstlerin erstmals selbst Regie geführt hat. (cw/pm)

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