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Trailer zu "Übergang": Thomas Heises letztes Werk
Der Dokumentarfilmer Thomas Heise starb 2024 mitten in den Dreharbeiten zu seinem letzten Film. Fertiggestellt von Weggefährt*innen, erzählt "Übergang" nun auch von seiner Liebe zu Ehemann Michael Saringan.
- 11. August 2026
Ende 2023 begann der schwule Regisseur Thomas Heise die Arbeit an seinem letzten Dokumentarfilm. Nach seinem plötzlichen Tod im Mai 2024 wurde das Projekt von seinem langjährigen Kameramann Peter Badel gemeinsam mit Editor Chris Wright zu Ende geführt.
Zentraler Schauplatz ist der Bahnhof Schönhauser Allee in Berlin, in dessen Nähe Heise bis zuletzt lebte. In "Übergang" verbinden sich gesellschaftliche und historische Ereignisse mit Heises eigener Biografie – darunter auch die Liebesgeschichte zwischen ihm und seinem Ehemann Michael Saringan.
Aus Heises Nachlass, unveröffentlichten Texten, Tagebucheinträgen, Fotos und Archivmaterial entsteht so das Porträt eines genauen, unbequemen Beobachters deutscher Zeitgeschichte. Heise selbst brachte sein Verständnis von Dokumentarfilm einmal auf den Punkt: Dieser halte länger als der Staat, in dem er entstehe.
Heise zählte zu den bedeutendsten deutschen Dokumentarfilmer*innen der vergangenen Jahrzehnte, bekannt wurde er unter anderem 1992 mit "Stau", einem Film über jugendliche Neonazis. "Übergang" feierte am 8. August 2026 beim 79. Filmfestival von Locarno Premiere und kommt am 19. November 2026 in die deutschen Kinos. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw)
















