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Liebe als Akt des Widerstands

Der Spielfilm "Bearcave" von Stergios Dinopoulos und Krysianna B. Papadakis erzählt die Geschichte zweier queerer Freundinnen, die ihr Bedürfnis nach authentischer Nähe gegenüber einer heteronormativen Welt furchtlos durchsetzen.

  • 21. August 2026

Die besten Freundinnen Argyro und Anneta sind unterschiedlich, aber unzertrennlich. Während Argyro als Bäuerin arbeitet, ist Anneta das It-Girl ihres kleinen griechischen Bergdorfs. Ihr liegen alle Männer zu Füßen – wie insgeheim auch Argyro. Doch dann wird Anneta schwanger von ihrem Freund, einem Polizisten aus der nächstgrößeren Stadt. Bevor das Leben die Freundinnen trennt, fordert Argyro Anneta heraus: Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird, auf der Suche nach der mythischen Bärenhöhle.

Nach dem Erfolg ihres gleichnamigen Kurzfilms entwickelt das Regie-Duo aus Stergios Dinopoulos und Krysianna B. Papadakis die Geschichte der queeren Freundinnen Argyro und Anneta weiter, die ihr Bedürfnis nach authentischer Nähe gegenüber einer heteronormativen Welt furchtlos durchsetzen. 2024 erhielt "Bearcave" den Hauptpreis des Wettbewerbs Works in Progress in Thessaloniki. Ein Jahr später feierte der Film seine Weltpremiere in Venedig. Ein optimistischer, widerständiger Liebesfilm.

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"'Bearcave' ist eine Liebesodyssee, die von den Volksgeschichten der Bergregionen des Balkans durchdrungen ist", heißt es in einem Statement von Krysianna B. Papadakis und Stergios Dinopoulos. "Der Film rückt das Leben zweier queerer Frauen in Griechenland in den Fokus und beleuchtet ihre Leben mit viel Humor und voller Licht – gegensätzlich also zur Dunkelheit und dem Leid, die man sonst oft mit dem Leben queerer Menschen auf dem Land verbindet."

Zu sehen ist "Bearcave" bald im Kino: Der Film gehört zur Auswahl des achten Queerfilmfestivals, das vom 10. bis 16. September 2026 in mehreren Städten parallel stattfindet. Im November läuft er zudem in der Queerfilmnacht. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw)


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