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"Ich leide an bürokratischer Dysphorie"

Im Rahmen der Kampagne #sagteslaut bringt es Jayrôme C. Robinet prima auf den Punkt, warum das Transsexuellengesetz abgeschafft gehört. Selbstbestimmung für trans, inter und nicht-binäre Menschen fordert auch eine neue Petition an die Bundesregierung.

  • 30. November 2019, noch kein Kommentar

In anderen Ländern sei die Änderung des Geschlechtseintrags bereits ohne medizinische Gutachten und ohne Gerichtsverfahren möglich, sagt trans Mann Robinet in dem knapp zweieinhalbminütigen Video und fordert das Recht auf Selbstbestimmung auch in Deutschland. Alle Regelungen, die trans Menschen betreffen, ließen sich in bestehende Gesetze einarbeiten, so der Berliner Aktivist. "Eigentlich leide ich nicht an geschlechtlicher Dysphorie – ich leide an bürokratischer Dysphorie!"

Die Kampagne #sagteslaut war im Oktober zum Coming Out Day vom Bundesverband Trans* gestartet worden (queer.de berichtete)

In einer gemeinsamen Aktion mit All Out wird sie nun von der Onlinepetition "Ich bestimme, wer ich bin!" flankiert. "Wir fordern die umgehende Ausarbeitung eines Gesetzesentwurfs zur Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen auf Basis einer Selbsterklärung – für alle Menschen. Ohne Gerichtsverfahren, ohne Begutachtungen, ohne Atteste", heißt es in der Petition an Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Forderungen der Betroffenenverbände müssten von Anfang an berücksichtigt werden. (mize)



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