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Ein Schwarzer Künstler auf der Suche nach Liebe

Ein schwuler Schwarzer Künstler zwischen Dating-Apps, erster großer Liebe und Rassismus im Kunstbetrieb: Die brasilianische Serie "Ayô" feiert bei Seriesly Berlin ihre internationale Premiere.

  • 14. September 2026

Beim Festival Seriesly Berlin feiert die brasilianische Serie "Ayô" am 15. September ihre internationale Premiere. Sie erzählt von einem jungen, schwulen und Schwarzen Künstler aus Bahia, der in São Paulo lebt und mit seinem Liebesleben unzufrieden ist. Nach emotionalen Konflikten stürzt sich Ayô in die Welt der Dating-Apps und lernt dort João kennen, zu dem er sich sofort hingezogen fühlt.

Parallel dazu muss er sich mit dem Rassismus des Kunstbetriebs auseinandersetzen: Seine Agentin konfrontiert ihn mit den Herausforderungen, denen sich Schwarze Künstler*innen in einer von Rassismus geprägten Gesellschaft stellen müssen. Zwischen Liebe, Identität und beruflichem Ehrgeiz sucht Ayô nach einem Platz im modernen Großstadtleben.

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Geschrieben hat die Serie Lucas Oranmian, der auch die Hauptrolle spielt. Regie führte Yasmin Thayná. Zum Cast gehören außerdem Caio Blat, Lázaro Ramos, Breno Ferreira, Gilda Nomacce und Aretha Sadick. Produziert wurde die fünfteilige Serie mit je rund 15 Minuten Länge für den Streamingdienst Globoplay.

Gezeigt wird "Ayô" am 15. September 2026 um 19 Uhr im CineStar Kulturbrauerei, im Original mit englischen Untertiteln. Neben "Ayô" laufen bei Seriesly Berlin (14. bis 17. September) noch weitere queere Serien aus dem internationalen Programm, etwa "Filter" über die erste Liebe eines schwulen 16-Jährigen, die finnische Serie "Atlantis Pasila" sowie die kanadische Komödie "Shipwrecked". (cw)


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