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Lesbenfeindliche Gewalt sichtbar machen!

Mit einem starken Trailer will die Berliner Opferhilfe L-Support lesbische, bisexuelle und queere Frauen dazu ermutigen, Gewalterfahrungen ernst zu nehmen und zu melden.

  • 13. Dezember 2019, noch kein Kommentar

In dem einminütigen Video von Regisseurin Mirella Pappalardo, das am 6. Dezember beim Berlin Lesbian Non-Binary Filmfest erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, werden positive Bilder lesbischer Paare immer wieder von schwarzen Texttafeln unterbrochen, die Gewalt thematisieren. "Homophobe Übergriffe gehören für viele von uns zum Alltag", heißt es etwa. "Verbale Gewalt, Anspucken und sexuelle Belästigung gehören zu den häufigsten Übergriffen."

Viele weibliche Gewaltopfer neigten dazu, die Schuld bei sich selbst zu suchen, erklärte L-Support-Projektleiterin Sabine Beck in einem "taz"-Interview zum Clip. "Es gibt auch oft eine Abwehrtendenz, dass betroffene Frauen Übergriffe so schnell wie möglich vergessen und keine große Sache daraus machen wollen. Viele besprechen es auch mit Freund*innen und wollen dann nicht weiter darüber nachdenken."

Es sei aber wichtig, diese Form der Gewalt sichtbar zu machen, "weil wir nur so Betroffene unterstützen können", so Beck. "Wir wollen ihnen vermitteln, dass sie etwas verändern können, Handlungsstrategien aufzeigen und Hilfe bei der emotionalen Bewältigung anbieten."

Die Hotline von L-Support ist jeden Samstag und Sonntag von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer (030) 216 22 99 zu erreichen. Mehr Informationen über das Projekt gibt es auf l-support.net. (cw)



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13. Dezember 2019
Noch kein Kommentar

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