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"Fußball, du schwule Sau!"
In einer genialen Fünf-Minuten-Performance auf einer Poetry-Slam-Veranstaltung erklärt Oliver Schubert, warum Fußball voll schwul und er selbst gern spürbar anders ist.
- 19. Dezember 2019, kein Kommentar
In dem Text, den der Kölner LGBTI-Aktivist und Sänger am 28. November bei "Let's Slam – Poetry & Sex!" in der schwulen Cruising-Bar "Pullermanns" vortrug, geht es um seinen persönlichen Lebensweg mit einem ziemlich unschönen Coming-out – mit vielen Metaphern zum Sport und zur "schönsten Nebensache der Welt".
"Der Text zeigt, wie schwer es auch heute noch sein kann, sich zu outen, und schlägt im zweiten Teil die Brücke zum Thema Coming-out im Profi-Fußball", erklärte Schubert gegenüber queer.de. "Ich denke, dass es weiterhin dazu Inhalte in den Medien geben muss, um es Profis zu erleichtern."
Oliver Schubert hat sich bundesweit mit mehreren aktivistischen Liedern, die er gemeinsam mit Benjamin Scholz aufnahm, einen Namen gemacht, darunter das legendäre "Lied für 'Die besorgten Eltern'" und "AfD, dich wähl ich nicht" zur letzten Bundestagswahl. Als stellvertretender Landesgeschäftsführer der Aidshilfe NRW engagiert er sich auch beruflich in der Community. (cw)
















