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Asexuelles Wohlbefinden

In ihrem neuen Song "Asexual Wellbeing" singt die in Norwegen aufgewachsene Wahl-New Yorkerin Kaya Wilkins alias Okay Kaya von ihrem imaginären Penis und mittelmäßigem Sex.

  • 28. Dezember 2019, kein Kommentar

"Asexual Wellbeing" ist nach "Ascend And Try Again" und "Baby Little Tween" bereits die dritte Single aus ihrem neuen Album "Watch This Liquid Pour Itself", das am 24. Januar auf Jagjaguwar erscheint. Im Refrain heißt es: "I know sex with me is mediocre / But I can give you asexual wellbeing / Sex with me is mediocre / But I can probably feel what you're feeling."

Ein stolze Asexuellen-Hymne ist der Track nicht wirklich, Wilkins zeigt sich vor allem von ihrer verspielten Seite. In einer Sekunde erwähnt sie den Rosé von Bon Jovi, ein paar Zeilen später stellt sie sich die Frage: "Can they turn the two of us into a tree?" Ebenso mystisch-experimentell ist das offizielle Video zur Single, das in Zusammenarbeit mit Adinah Dancyger entstand.

Mit 15 Jahren spielte Kaya Wilkins noch in der Death-Metal-Band ihres Bruders, ehe es sie aufgrund ihrer Tätigkeit als gefragtes Model nach New York verschlug. Seitdem setzt sie in ihren Liedern lieber auf spärlich instrumentiertes Songwriting und introvertierten Bedroom-Pop. Ihre Vorliebe, bestimmte Elemente von Popsongs zu parodieren, erlaubt es ihr dabei, ihre humorvolle Seite zu zeigen. Aber es ist ihr nach wie vor wichtig, dass die Songs verletzlich genug bleiben, um eine Verbindung zum Publikum aufzubauen. (cw/pm)


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