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Beyoncé widmet LGBTI-Preis ihrem schwulen Onkel

Mit bewegenden Worten bedankte sich das Pop-Ehepaar Beyoncé und Jay-Z am Donnerstagabend für seine Auszeichnung mit dem Vanguard Award bei den GLAAD Media Awards in Los Angeles.

Mit dem Vanguard Award werden jedes Jahr Mitglieder der Unterhaltungsindustrie geehrt, die sich auf herausragende Weise für LGBTI-Rechte und Gleichstellung engagiert haben. Preisträgerin im vergangenen Jahr war die Sängerin Britney Spears (queer.de berichtete).

Beyoncé widmete die Auszeichnung ihrem an den Folgen von Aids gestorbenen Onkel, dem "besten schwulen Mann, den ich kannte". Er sei in einer Zeit mutig und aufrichtig gewesen, in der das in den USA nicht selbstverständlich gewesen sei. Sie hoffe, dass junge Menschen dank seiner Kämpfe nun freier leben könnten. "Sich auszusuchen, wen man liebt, ist ein Menschenrecht", sagte Queen Bey und erhielt dafür Standing Ovations.

Beyoncés Ehemann Jay-Z bedankte sich in seiner Ansprache bei seiner lesbischen Mutter, die im vergangenen Jahr indirekt mit einem GLAAD-Sonderpreis gewürdigt worden war. "Ich werde in ihre Fußstapfen treten, um Liebe und Akzeptanz zu verbreiten", meinte der Rapper. In seinem ausgezeichneten Lied "Smile" hatte er 2017 die Homosexualität seiner Mutter thematisiert.

Die GLAAD Media Awards werden seit 30 Jahren von der Gay & Lesbian Alliance Against Defamation für eine faire Darstellung von LGBTI-Menschen in den Medien vergeben. Den Preis für die beste Realityshow erhielt in diesem Jahr die Netflix-Serie "Queer Eye". Als beste Comedy wurde die lesbische Dramaserie "Vida" gewürdigt, als beste Dokumentation die HBO-Produktion "Believer", in der es u.a. um LGBTI-Feindlichkeit unter Mormonen geht.

Als bestes Programm für Kinder erhielt "Steven Universe" vom Cartoon Network einen Award. Als beste Einzelepisode wurde die Folge "Someplace Other Than Here" in der Serie "The Guest Book" gewürdigt, als bester Kinofilm "Love, Simon". Darüber hinaus wurden Madonna mit dem "Advocate for Change Award" sowie der schwule Schauspieler Sean Hayes aus "Will & Grace" mit dem "Stephen F. Kolzak Award" geehrt. (cw)



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#1 KetzerEhemaliges Profil
  • 31.03.2019, 12:54h
  • ""Sich auszusuchen, wen man liebt, ist ein Menschenrecht"":

    Klingt gut, ist aber dennoch Unsinn.
    Kein Mensch sucht sich aus, schwul, lesbisch, bi, hetero oder sonstwas zu sein.

    Queer zu sein, ist keine Wahl eines bestimmten "Lebensstils" wie z.B. sich vegetarisch zu ernähren.

    Also sind Sätze wie "Lieb doch, wen du willst" und dergleichen einfach nur nett gemeint, gehen aber an den Tatsachen komplett vorbei.

    Wer glaubt, queer zu sein, sei eine bewusste Wahl, kann auch glauben, dies sei Sünde. Und man müsste doch nur eine andere Wahl treffen, um nicht "sündig" zu sein.

    Aber so funktioniert das eben nicht. Auch wenn es so manche_r "Homoheiler_in" noch so gerne so hätte.
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#2 ehrlichAnonym
  • 31.03.2019, 14:31h
  • Ich fand es auch etwas komisch, ehrlich gesagt.
    Es kommt mir so vor, als hätten die beiden damit zu kämpfen gehabt, die LGBT anzuerkennen, und nun, durch ihre Äußerungen, outen sie sich als: "Wir wollen jetzt auch zu ihnen stehen und dazulernen."
    Dementsprechend ist nämlich auch ihre Emotionalität - so nach dem Motto: "ach Gott, in dieser schweren Stunde (die Erkenntnis, dass jemand schwul, lesbisch, bi, trans, inter, etc. ist), wollen wir euch beistehen - gemeinsam schaffen wir das."

    Also uns geht es gut, wir sind nicht krank. Wir werden nur diskriminiert und benachteiligt. Würde es das nicht geben, bräuchten wir keine Hilfe und keine Unterstützung, und müssten Heteros auch nicht für ihren Einsatz uns gegenüber ausgezeichnet werden.

    Das Motto muss also heißen: keine Diskriminierung und keine Benachteiligung mehr. Wir behandeln uns gegenseitig auf Augenhöhe.
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