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Top, bottom oder lebensmüde?
In seinem schockierenden Kurzfilm "Hey You" thematisiert der britische Filmemacher Jared Watmuff die Freuden und Gefahren des schwulen Online-Datings.
- 09. Januar 2020, kein Kommentar
In dem vierminütigen Video, das beim Regensburger Filmfestival "Queer Streifen" den Publikumspreis erhielt, spielen Noel Samuels und Dmitry Spodobaev zwei Männer, die sich mitten in der Nacht über ihr Handy noch ein Date klarmachen. Während der eine am Ende glücklich zum Höhepunkt kommt, wird der andere – so viel sei verraten – von Homohassern überfallen.
"Hey You" wurde von realen Ereignissen inspiriert – im Nachspann erinnert Watmuff an die Verfolgung von Schwulen und Lesben in Tschetschenien. Mit seinem Kurzfilm habe er zeigen wollen, wie der geographische Standort über das Schicksal eines Menschen mit entscheiden könne.
Ein gutgemachter, bewegender und wichtiger Appell zur internationalen Solidarität und zugleich eine Warnung vor der Zunahme homophober Gewalt auch im eigenen Land! (mize)

















