https://queer.de/v?330
Kampagne gegen Sexismus im Fußball
Der Berliner Fußball-Verband geht gegen Gewalt in diversen Bereichen weiter in die Offensive - aufrüttelnde Trailer sollen dabei helfen.
- 19. Januar 2020,
Auch 2020 steht der Berliner Fußball-Verband (BFV) im Kampf gegen Gewalt und Diskriminierung auf und neben den Spielfeldern vor einer riesigen Herausforderung. Zudem gibt es eine neue Kampagne gegen Sexismus. "Wir sind alle aufgefordert anzupacken", betonte BFV-Präsident Bernd Schultz auf dem Neujahrsempfang des BFV am Samstag im Stadion An der Alten Försterei. Nach mehreren Attacken gegen Schiedsrichter, Spielabbrüchen und einem Streik der Referees hatte der BFV bereits ein Maßnahmenpaket beschlossen, jetzt soll auch noch mehr öffentlich auf die Probleme aufmerksam gemacht werden.
Der aufrüttelnde Trailer "Sprache ist Gewalt – Zeig Respekt!" zum Auftakt der Kampagne gegen Sexismus macht den Anfang. Drei weitere Filme zu Problemfeldern folgen. "Sexistische oder diskriminierende Äußerungen, aber auch Ausdrücke wie Schlampe oder Nutte dürfen nicht ignoriert oder gar verniedlicht werden", heißt es auf der Homepage des Verbandes. "Der letzte Vorfall, Gewaltandrohung gegenüber einer Spielerin im Juniorenbereich, veranlasste uns, diese Kampagne ins Leben zu rufen", erklärte Christine Lehmann, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball im BFV.
Ein deutliches Zeichen gegen Gewalt und Ausgrenzung setzte der Fußball-Verband bei der Vergabe des "Goldenen Fußballs 2020" an den Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg. Mit dem LSVD besteht seit 2011 eine Kooperation, um unter anderem gegen Homophobie beim Fußball anzutreten. Christian Rudolph vom LSVD betonte ganz pragmatisch den notwendigen Respekt, der dazugehöre, um Gewalt zu vermeiden. "Wichtig ist, dass Offenheit da ist und sich gegenseitig zuzuhören. Dann ändert sich auch etwas." (cw/dpa)
















So klar und deutlich, wie im Video gezeigt, ist es.
Die Sprüche zum Frauenfußball sind mir leider auch bekannt.
Zeigt mMn, dass wir bei aller Verschiedenheit die gemeinsamen Anliegen und Interessen in den Mittelpunkt stellen sollten. Völlig unabhängig vom eigenen Leben.