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Starkes Statement gegen Homophobie

In einer Videobotschaft vor dem Europäischen Parlament forderte der schwedische Nationalspieler und ehemalige HSV-Profil Albin Ekdal mehr Solidarität mit schwulen Fußballern.

Der offensive Mittelspieler fand deutliche Worte: "In was für einer Gesellschaft kann sich ein Junge aufgrund seiner sexuellen Orientierung seinen Traum, Fußballspieler zu werden, nicht erfüllen?", fragte er die Abgeordneten. "In einer idealen Welt würde sich niemand unwohl fühlen, wenn er sich als homosexuell outet – ob im normalen Leben oder im Fußball. Leider sieht die Wirklichkeit anders aus. In unserem Sport haben sich nur acht Spieler als schwul geoutet, eine äußerst geringe Anzahl. Viele würden sich gerne outen, fühlen sich aber nicht frei, das zu tun."

Die gesellschaftliche Homophobie führe zwangsläufig zu Ausgrenzung, so Ekdal. "Jedes Mal, wenn ein Jugendlicher seine Fußballschuhe an den Nagel hängt und aufhört zu spielen, weil er in der Umkleidekabine, im Verein oder von seinen Mitspielern nicht akzeptiert wird, ist das ein Verlust für die Fußballwelt."

Albin Ekdal spielte von 2015 bis 2018 für den HSV. Derzeit steht der 30-Jährige bei Sampdoria Genua unter Vertrag. (cw)



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10. Februar 2020
1 Kommentar

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