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Warum wird Barbara Schöneberger nicht unsere ESC-Sängerin?

Der deutsche ESC-Beitrag steht fest, aber der NDR will ihn noch nicht verraten. Stattdessen singt Barbara Schöneberger ein Ständchen, wie der Song intern gekürt wurde.

In den letzten fünf Jahren war Deutschland beim ESC vier Mal Letzter oder Vorletzter. Im vergangenen Jahr reichte es für die gecastete Band S!sters gerade mal für Rang 25 von 26 Teilnehmerländern im Songcontest-Finale.

Der NDR will etwas dagegen tun – damit die TED-Zuschauer nicht wieder einen Zero-Points-Song ins Rennen schicken, fällt dieses Jahr der Vorentscheid mit Televoting weg. Wie in den Vorjahren haben im Vorfeld zwei Jurys abgestimmt: eine "Eurovisions-Jury" mit 100 ESC-Fanatikern aus ganz Deutschland und eine internationale Expertenjury aus 20 Musikprofis. In einem mehrstufigen Bewertungsverfahren haben dieses bereits vor Wochen den deutschen Song für Rotterdam gewählt – er soll bereits seit dem 12. Dezember feststehen.

Die Öffentlichkeit wird aber erst am 27. Februar erfahren, welcher Sänger, welche Sängerin oder welche Band mit welchen Titel in welcher Sprache den Zwölf-Punkte-Pitch machen soll – nicht im Ersten, sondern schön versteckt im ARD-Digitalkanal ONE. Die Sendung "Unser Lied für Rotterdam" beginnt um 21.30 Uhr und soll 45 Minuten lang sein.

Einen Song gibt es aber bereits für die Öffentlichkeit: In einem patriotischen Ständchen ("Wir haben die Bratwurst, den Fleiß und unsere Berge / Wir feiern den Karneval, hab'n dolle Gartenzwerge") trällert Schwulenmutti Barbara Schöneberger über das Procedere. Und behauptet auch: "Der ESC wird so gut wie nie." Wir sind gespannt.

Übrigens – das letzte Mal, als Deutschland keinen Vorentscheid mit Zuschauerbeteiligung abhielt, war 2009. Damals wählte eine interne Jury die heute längst vergessene Band mit dem albernen Namen "Alex Swings Oscar Sings!" als deutschen Beitrag. Die größte Leistung von ASOS war, Dita van Teese für den Auftritt im ESC-Finale zu gewinnen. Ergebnis: Platz 20 von 25. Damit fuhr man immerhin ein paar Plätze besser als die S!sters im vergangenen Jahr. (dk)

Direktlink | Wer wird Miss Kiss Kiss Bang 2020?



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#1 GastAnonym
  • 11.02.2020, 10:22h
  • "Miss Kiss Kiss Bang" fand ich gar nicht so schlecht und auf jeden Fall besser als alles, was nach Lena kam.
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#2 Nk231Anonym
  • 12.02.2020, 14:51h
  • Barbara ist definitiv lustig, nur wünsche ich ihr keine schlechte Platzierung, deshalb bin ich eher dafür, jemanden anderes zu finden. Damit meine ich aber das jeweilige Lied, nicht Barbara als Person.
    Wenn Deutschland wieder ganz vorne sein soll, dann kann man sich zum Beispiel an das Lied von Michael Schulte orientieren. Das ging vielen ans Herz und deshalb war die Platzierung sehr gut.

    Es muss also ein Lied sein, das sowohl ans Herz geht als auch musikalisch ankommt. Aber nicht nur, dass es innerhalb Deutschlands ankommt, sondern vor allem die Jury des ESCs und die Zuschauer überzeugt.
    Wenn wir jemanden finden wie Adele zum Beispiel, das wäre für die Gewinnchancen super. Klavier, Gesang, Hammerstimme und kann durch Authentizität ihrer Gefühle die Zuschauer mitreißen. Oder jemanden wie Xavier Naidoo von der Stimme her und auch von den Liedern her.
    Sollte nur weniger bekannt sein als Adele oder Xavier.
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#3 WirresUndNaivesAnonym
  • 12.02.2020, 23:03h
  • Antwort auf #2 von Nk231
  • "Oder jemanden wie Xavier Naidoo von der Stimme her und auch von den Liedern her."

    Du meinst, mit so ein paar mehr oder weniger subtilen antisemitischen und homophoben Zeilen? Ich kann sehr gerne darauf verzichten.
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