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Einzelkommentar zu:
Ein junger trans Mann bei der Bundeswehr


#1 Alexander_FAnonym
  • 13.02.2020, 23:54h
  • Vieles davon ist das Übliche, was man von den Lebenswegen von Transgendern eben so kennt. Auch ich als mit einem Transmann verheirateter Cisgender war da nicht so überrascht.

    Positiv finde ich, dass sich auch in der Bundeswehr offenbar durchaus was getan hat seit meinem Wehrdienst. Damals, 2006-2007, gab es einen einzigen cisgender Schwulen, der sich geoutet hat und dafür durch die Hölle gegangen ist. Für mich selbst war an sowas wie Outing nicht einmal ansatzweise zu denken (auch wenn sich wohl die einen oder anderen Kameraden ihren Teil gedacht und nicht dagegen hatten).

    Bei Damian scheint das auch immer noch nicht völlig ok zu sein, aber auf jeden Fall deutlich besser. Seinen Fall und den von Oberstleutnant Anastasia Biefang kann man echt als einen großen Schritt vorwärts sehen, den ich mir zu meiner Wehrdienstzeit damals unmöglich vorstellen konnte. Es bleibt aber noch viel zu tun.

    Wenn sich nämlich der Herr Obermaat BA fragt, ob es nur deshalb so wenige geoutete Transgender in der Bundeswehr gibt, weil es sie nicht gibt oder weil sie sich nicht trauen, vermute ich ganz klar letzteres. Es ist klar erwiesen, das Transgender überdurchschnittlich häufig ihren Weg ins Militär finden. Die Bundeswehr sollte sich entsprechend mal beispielsweise an der australischen Armee orientieren.

    Meine Hochachtung und beste Grüße auf jeden Fall an den Obermaat BA von einem OG a.D.
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