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Bollywood wird queer

In Indien startet am Freitag die erste romantische Komödie über eine gleichgeschlechtliche Liebe im Kino, in der ein schwuler Inder gegen die Homophobie seines Vaters kämpft.

  • 20. Februar 2020, noch kein Kommentar

Dass Filmstart alles andere als selbstverständlich ist, zeigt allein, dass der vom Verleih T-Series auf Youtube gepostete Trailer von "Shubh Mangal Zyada Saavdhan" (etwa: Sei besonders vorsichtig mit der Ehe) weit über 50 Millionen Mal aufgerufen wurde.

Ayushmann Khurrana spielt in der Bollywood-Produktion einen jungen Schwulen, der gegen die Homophobie der indischen Gesellschaft und seiner eigenen Familie ankämpft. Im Clip sehen wir ihn u.a. küssend mit seinem Freund, streitend mit seinem schwulenfeindlichen Vater und aktivistisch mit einer Regenbogenfahne als Cape.

Gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte Drehbuchautor und Regisseur Hitesh Kewalya, ihm sei es wichtig gewesen, homosexuelle Menschen nicht zu veralbern. Der Film solle die Botschaft von sexueller Vielfalt und Akzeptanz in einer "lustigen Art" verbreiten und die Kinobesucher*innen damit zum Nach- und Umdenken anregen. Viel Klischees und Drama gibt es dennoch – Bollywood bleibt schließlich Bollywood.

Homosexualität ist in Indien noch immer ein großes Tabu. Erst im September 2018 hatte der Oberste Gerichtshof das Verbot von gleichgeschlechtlichem Sex aufgehoben (queer.de berichtete). (cw)



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