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Das fordern trans Jugendliche von Gesellschaft und Community

Zum heutigen Trans Day of Visibilty haben junge trans Menschen aus dem Kölner LGBTI-Jugendzentrum anyway persönliche Videostatements mit ihren Erfahrungen, Ansprüchen und Wünschen aufgenommen.

Die Statements zeigen nicht nur Vielfalt in Herkunft und Geschichte, sondern machen auch deutlich: Trans Day of Visibility ist nur einmal im Jahr! Wir dürfen aber als Community und Gesellschaft an allen anderen 364 Tagen im Jahr dieses Thema nicht aus den Augen verlieren.

Noch immer erleben trans Menschen Diskriminierung in der Gesellschaft und in der Szene. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen berichten von mangelnder Aufklärung in der Schule, fehlender Akzeptanz ihrer Mitmenschen, Übergriffigkeiten wie der Frage nach den Geschlechtsorganen und vieles mehr.

Es gibt aber auch konstruktive Vorschläge an die Politik. Zerafin wünscht sich beispielsweise, dass transfeindliche Gewalt besser in der Statistik erfasst wird, da die Dunkelziffer noch sehr hoch sei. Und ein anderer junger Mann wehrt sich, dass das Label trans von Menschen sofort mit schwul und lesbisch in Zusammenhang gebracht werde. Dabei gebe es nicht wenige heterosexuelle trans Personen wie ihn selbst. Am Ende steht die Botschaft: Seid sichtbar, steht für eure Rechte ein und zeigt Solidarität.

Das Video entstand im Rahmen des Jugendmedienprojekts anyway.tv, das vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Aufgrund der Corona-Situation haben die Jugendlichen ihre Statements zu Hause aufgenommen und aus verschiedenen Teilen der Welt eingesendet. (cw/pm)



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#1 FliegenAnonym
#2 Nk231Anonym
  • 02.04.2020, 20:38h
  • Ich bin zwar cis-lesbisch, aber ich wünsche mir generell mehr Respekt gegenüber Trans* und Genderfluid, anstatt ihre Situation noch zu verschlechtern, indem Graben zwischen Homosexuelle und Trans* geschaufelt werden. Diese Phrasen: "Wir haben ja nix gemeinsam und die sollen mal selber schauen wie sie klarkommen," sind einfach unverschämt, verständnislos, und kaltherzig.
    Der Begriff LSBTTIQ+ gibt es nicht umsonst und den CSD auch nicht umsonst.
    Auch die Homosexuellenbewegung wäre nicht weit gekommen, wenn sich dem einige Heteros nicht angeschlossen hätten, nur mal so nebenbei.

    Sich gegenseitig zu unterstützen gehört dazu. Und es gibt auch hetero Trans. Nicht gleich Schubladen öffnen, sondern die Person sehen, die vor einem steht.
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