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Queerer Tango durch Berlin

Die internationale Gruppe El Muro Tango präsentiert mit "Recuerdo" ein absolut starkes neues Musikvideo, das die Tango-Tradition herausfordert.

  • 15. Mai 2020, noch kein Kommentar

Das Video wurde in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Filmemacher Åsmund Hasli in Berlin gedreht und zeigt einen persönlichen und unkonventionellen Blick auf den Tango von heute. Im Mittelpunkt stehen die beiden argentinischen Tänzer Juampy Ramírez und Daniel Arroyo, die Tango mit Elementen aus Kabarett, Mode und der Drag-Szene kombinieren.

"Wir versuchen, die Lust am Tanzen zu vermitteln", sagt Ramirez. "Der Tango ist ein Spiegelbild der Gesellschaft selbst, und deshalb entwickelt er sich weiter und baut sich selbst wieder auf. Wir verlassen uns auf diese Veränderungen und sind der Meinung, dass die Welt des Tangos in dieser Hinsicht immer noch veraltet ist."

Der Tango "Recuerdo" wurde 1924 von Osvaldo Pugliese komponiert und ist Teil von "Nostalgico", dem Debütalbum von El Muro Tango. Mit ihrem kraftvollen Klang und ihren energischen Darbietungen bringt die Gruppe die Tradition des Tangos den neuen Generationen von Zuhörer*innen näher.

"Wir wollen in unserer Leistung wachsen und die Grenzen unserer Musik ausloten", sagt Juan Pablo de Lucca, der Pianist der Band und Enkel des bekannten Tango-Sängers Alberto Castillo. "Wir fordern konservative Haltungen heraus und spielen mit dem, was erlaubt ist und was nicht". (cw/pm)



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15. Mai 2020
Noch kein Kommentar

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