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Make Hip-Hop gay again!

Auf diesen schwulen Rapper aus Deutschland haben wir gewartet: Ash M.O.s fantastisch-queere Debütsingle "Fatherfucking Hollywood" überzeugt ebenso wie das dazu veröffentlichte, charmant-freakige Lyricvideo.

  • 25. Mai 2020, noch kein Kommentar

Was tun, wenn du schon immer Hip-Hop liebst, dich Hip-Hop aber schon immer zu hassen scheint? Für Ash M.O. lautet die Antwort, sich auf die Mission "Make Hip-Hop gay again!" zu machen. Mit humorvoller Attitüde und schonungslosen Punchlines geht der selbsternannte "Mayor of the Gayborhood" in die Offensive und hinterfragt, was es bedeutet, ein Rapper in den New Twenties zu sein.

Seine erste Amtshandlung ist die Veröffentlichung der Debütsingle "Fatherfucking Hollywood", eine provokante Ode an Hollywood-Filme und vor allem an das Liebemachen (obwohl er es deutlich unverblümter ausdrücken würde). Die Musik, geprägt von einem dröhnenden Bass, Urban Drums und einer einprägsamen Hook, bezeichnet er selbst als "qualitativ hochwertigen Trash". Ash M.O dazu: "Stell dir Leute vor, die twerkend durch die Straßen ziehen und die Zeit ihres Lebens haben."

Der Rapper ist in einem kleinen Ort in der Nähe von Frankfurt am Main aufgewachsen, sein amerikanischer Vater war dort stationiert. "Ich war selbst überrascht, als ich herausgefunden habe, dass ich in Deutschland der erste männliche MC bin, der 'strictly-dickly' ist", sagt er. Auf die Frage, ob er sich Sorgen über den Hass mache, den er von einigen seiner Kolleg*innen und deren Fans sicherlich erhalten wird, antwortet er: "Hell no! Die können mal gepflegt meinen sweeten queeren Booty küssen. Sogar wortwörtlich, wenn sie süß sind."

Es handele sich "eh nur um eine Minderheit", so Ash M.O. "Ich habe keine Zeit, mir über Menschen Sorgen zu machen, die geistig im letzten Jahrhundert stecken geblieben sind. Ich muss mir meine Gayborhood aufbauen und Queerness und geilen Hip-Hop verbreiten. Musikalisch und was den Rap angeht, können die eh nicht mit mir mithalten," sagt er, bevor er nach kurzer Pause hinzufügt: "Und ich kann sehr schnell rennen." (cw/pm)



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25. Mai 2020
Noch kein Kommentar

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