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Weil Schönheit von der Vielfalt lebt

Starke Kampagne der Parfümerie-Kette Douglas zum Pride-Monat: Im neuen Film "MyBeauty.MyPride." lässt das Düsseldorfer Unternehmen seine queeren Mitarbeiter*innen selbst zu Wort kommen.

Das am Montag veröffentlichte zweiminütige Video zeigt insgesamt acht inspirierende Douglas-Angestellte aus Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Frankreich, die auf Englisch ihre persönlichen Definitionen von Pride, Selbstvertrauen und Beauty teilen. Die Mitarbeiter*innen zeigen sich in ihrem privaten Zuhause, denn der Dreh konnte aufgrund der aktuellen Corona-Reisebeschränkungen nicht wie geplant im Studio stattfinden.

"Es war uns sehr wichtig, dass die LGBTQI+ Community Herzstück der Kampagne ist", erklärte Douglas Group CMO Susanne Cornelius zu dem gelungenen Video. "Umso mehr freut es mich, dass unsere eigenen Mitarbeiter ihre wichtige Botschaft über die Kampagne verbreiten."

Trotz physischer Trennung, verbindet die acht Mitarbeiter*innen die gemeinsame Überzeugung, dass jeder Mensch das Recht auf Gleichberechtigung hat, ungeachtet der sexuellen Orientierung, des Aussehens oder der Geschlechtsidentität. Der Film betont: "Now more than ever, it is important that we are #strongertogether", zu Deutsch: "Gerade jetzt ist es mehr denn je wichtig, dass wir alle zusammenhalten: #strongertogether!".

Mehr Informationen und ausführliche Statements zur "MyBeauty.MyPride."-Kampagne gibt es auf der Douglas-Homepage.

Mit rund 2.400 Parfümerie-Filialen in 26 Ländern ist Douglas Marktführer in Europa. Im Geschäftsjahr 2018/2019 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. (cw)



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#1 DominikAnonym
  • 03.06.2020, 08:15h
  • Solche Aktionen sollte man auch kritisch sehen. Hier wird eine politische Idee und Bewegung, nämlich für gesellschaftliche Equality einzutreten, als bunter Werbeclip inszeniert und queere Menschen fungieren als Kulisse. "Douglas" ist ja keine gemeinnützige Organisation, sondern ein Konzern mit mehr als 3,5 Mrd. Jahresumsatz. LGBT sind eine wichtige Zielgruppe, insofern wäre es allein aus Marketinggründen schon echt bescheuert, LGBT nicht zu unterstützen. Marketinggründe und humanistisch-idealistische Motive sind aber nicht dasselbe, auch wenn sie wie hier zu gleichen Ergebnissen führen. Das sollte man stets bedenken. Pink Washing kann auch dem Zweck dienen, eigene Missstände und Defizite zu kaschieren. Auch bei "Douglas" wurden Arbeitsbedingungen und ökologische Standards bereits deutlich kritisiert. Ich persönlich mag die "künstliche Scheinwelt" nicht, die Filialketten wie Douglas, Starbucks, Ikea, u.a. geschaffen haben. Auch ein gutes Parfüm kaufe ich lieber beim kleinen Einzelhändler um die Ecke, von dem ich mich als Kunde wesentlich authentischer und ehrlicher behandelt fühle.
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#2 Still_Ith
  • 03.06.2020, 09:11h
  • Ich hätte ja ein Interview jetzt wichtiger gefunden.

    U.a. mit Fragen wie:

    Hat die Tatsache, dass du (als männlich zugewiesene Person) geschminkt, oder als (weibilch gelesene Person) ungeschminkt herumläufst, jemals Einfluss auf deine Aufstiegschancen im Unternehmen gehabt?
    Präsentierst du dich so auf der Arbeit und wie sicher bist du dir, dass das auf gar keinen Fall zu Problemen oder Kritik führen würde?

    Hat es jemals eine heterosexuelle, angepasstere Person auf deiner Gehaltsstufe gegeben, die schneller befördert wurde, leichter eine Gehaltserhöhung bekommen hat als du?

    Wie gehen Kolleg*innen und vor allem Vorgesetzte mit Angriffen um, die du auf der Arbeit wegen deiner offen gezeigten Queerness erleben musst?

    Wie offen zeigst du dich auf der Arbeit queer?

    Hat man dich jemals gebeten, über erlebte Queerfeindlichkeit zu schweigen?

    Hat man dich jemals zurechtgewiesen, dass du bei Beschwerden über Queerfeindlichkeit oder Sexismus übertreiben würdest?

    Verdienst du, als Frau, dasselbe wie die Männer in deinem Umfeld?

    Wie steht man dir zur Seite, wenn es im Beruf zu sexuellen Belästigungen kommt, sei das durch Kund*innen oder Kolleg*innen?

    Ouh, und: Wieso wieder mal nur Drag? Trans*-Personen, die sich das out sein trauen können, hattet ihr wohl keine oder wie?
    Oder sahen die für das Video zu "normal" aus, oder gar zu, ähm, HÄSSLICH?
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#3 NachfrageAnonym