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Queeres Makeover für "Molecule Man"

Aus Solidarität mit dem Berliner Hausprojekt Liebig 34 haben Aktivist*innen am Dienstag einer der Figuren der Riesenskulptur "Molecule Man" eine Sturmhaube in Regenbogenfarben sowie einen Rock angezogen.

An einer anderen Figur des Kunstwerks wurde ein Transparent mit der Aufschrift "L34 STAYS – WOHNRAUM IST KEINE WARE" angebracht. Die Aktion kritisiere die gegenwärtige Berliner Stadtpolitik und finde in Solidarität mit dem von Räumung bedrohten Hausprojekt statt, erklärten die Aktivist*innen.

"Regenbogenhassi, Rock und Transpi" sollen einen Zeichen "gegen den Ausverkauf der Stadt und für Sichtbarkeit von queeren Kämpfen" setzen, heißt es in einem von Leftvision verbreiteten Video der Aktion.

Liebig 34 ist ein queerfeministisches Hausprojekt im Stadtteil Friedrichshain. Das Haus gilt als eines der letzten Symbole der linksradikalen Szene der Hauptstadt. Anfang Juni hatte das Landgericht einer Räumungsklage des Eigentümers gegen den Bewohner*innen-Verein stattgegeben und entschieden, dass die Bewohner*innen das Haus verlassen sollen (queer.de berichtete).

"Molecule Man" ist eine rund 30 Meter hohe Drei-Personen-Skulptur in der Spree zwischen Oberbaumbrücke und Elsenbrücke und seit 1999 eines der Wahrzeichen der Stadt. Entworfen hat sie der amerikanische Künstler Jonathan Borofsky. (cw/dpa)



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15. Juli 2020
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