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Kronprinzessin eröffnet Stockholm Pride
Umstrittene Grußbotschaft in Schweden: Als erste Vertreterin der Königsfamilie hat Kronprinzessin Victoria am Wochenende den Startschuss für die digitale Stockholmer CSD-Parade gegeben.
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- 03. August 2020,
"Pride ist nicht nur irgendein Sommerfestival. Das ist ein Fest, aber auch eine Kundgebung für Menschenrechte. Es ist zugleich Ernst und Freude", sagte Victoria in ihrer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft, die sowohl vom CSD als auch vom Königshaus mit englischen Untertiteln veröffentlicht wurde. Dass Schweden und Skandinavien bei LGBTI-Rechten relativ weit vorne lägen, dürfe angesichts der Lage in anderen Weltteilen nicht als selbstverständlich hingenommen werden. "Wir dürfen nicht still sein. Wir müssen für diejenigen das Wort ergreifen, die das nicht wagen, dürfen oder können."
Zugleich dürfe man nicht vergessen, dass auch in Schweden wegen Vorurteilen und Unkenntnis viele nicht offen zu ihrer Sexualität stehen könnten. "Wenn du einer von denen bist, der nicht kann oder es nicht wagt, offen darüber zu sein, wer du bist, dann möchte ich bloß, dass du weißt: Du hast das Recht, genau der zu sein, der du bist. Wir sind viele, die hinter dir stehen. Ich stehe hinter dir."
Victorias Pride-Grußwort war in Schwedens queerer Community nicht unumstritten. "Die Geschichte des Pride handelt von Kampf und Protest. Dass die Prinzessin die Parade eröffnet, ist unangemessen, und verachtet das, wofür Pride eigentlich steht", sagte eine Sprecherin der Gruppe "Queers against fascism" im Gespräch mit dem Magazin "Arbetaren". (cw/dpa)
















