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"Mein Gehirn ist weiblich, der Körper männlich, für mich normal"

Der Kurzfilm "Beinah' Liebe" porträtiert einen intergeschlechtlichen, streng katholischen Menschen aus Baden-Württemberg, der einen Minijob in einem Sexshop hat.

  • 07. August 2020, noch kein Kommentar

Die Hauptperson in dem knapp zehnminütigen Film von Christian Sachs trägt Rock und Schiebermütze. "Mein Gehirn ist weiblich, der Körper ist männlich, für mich normal", spricht sie offen über ihre intergeschlechtlichen Anlagen, bezeichnet sich selbst als "transgender".

Unser*e Protagonis*in stammt aus einem italienischen Elternhaus, glaubt an Gott und an Familie, wollte eigentlich Pfarrer werden, lebt aber ganz für sich: "Ich bin Single, hallelujah." Manchmal fällt der queeren Schlüsselfigur aber die Decke auf den Kopf: Trotz Corona geht sie Tag für Tag zur Arbeit, auch ohne Kundenkontakt. Schließlich kann sie sich die Zeit mit Filme schauen vertreiben.

Als "Erotikfachverkäufer" zu arbeiten und in der katholischen Kirche zu sein, sei kein Widerspruch. "In Sexualität hat sich die Kirche nicht einzumischen", so der Kurzfilmstar. "Ich würde mir sehr gut wünschen, dass die Leute offener sind. Man muss den Menschen so akzeptieren, wie er ist."

"Beinah' Liebe" ist ein Kurzfilm des Projekts "Liebe in Zeiten von Corona". Im Rahmen eines Dokumentarfilm-Wettbewerbs haben der SWR und die MFG Filmförderung insgesamt 20 Kurzfilme zum Thema "Liebe in Zeiten von Corona" mit jeweils 10.000 Euro gefördert, um Filmemacher*innen in der Pandemie zu unterstützen. Alle Filme kann man sich hier anschauen. (cw)



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