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Lesbisches Pinguinpaar freut sich über Nachwuchs

Electra und Viola sind das neueste Elternpaar im meereskundlichen Park L'Oceanogràfic im spanischen Valencia.

  • 20. August 2020, noch kein Kommentar

Die Pinguindamen waren bereits seit längerem ein Paar und bauten sogar ein Nest aus Steinen. Daraufhin fasste sich ein Tierpfleger ein Herz und legte Electra und Viola ein fremdes Pinguin-Ei ins Nest. Und schwupps – nur 38 Tage später schlüpfte ein gesundes Eselspinguin-Baby.

"Obwohl von mehr als 450 Arten bekannt ist, dass sie sowohl in Zoos als auch in der Natur gleichgeschlechtliche Paaren bilden, ist dieser Nachwuchs ein Novum in unserem Ozeaneum", erklärte das Museum der Mittelmeerstadt stolz auf seiner Facebook-Seite. Dazu wurden weitere Bilder der glücklichen Regenbogenfamilie veröffentlicht.

Electra y Viola, dos pingüinos hembras del Oceanogràfic València ???? han incubado el huevo de otra pareja y ahora…

Gepostet von Oceanogràfic València am Montag, 17. August 2020
Facebook / Oceanogràfic València

Einen Namen trägt das Neugeborene übrigens noch nicht. Die Tierpfleger wollen erst in sechs Wochen einen Bluttest abwarten, der ihnen sagt, welches Geschlecht das Kleine hat. Vorher kann der Test nicht durchgeführt werden.

Das L'Oceanogràfic ist mit einer Gesamtfläche von rund 110.000 Quadratmetern und einem Fassungsvermögen von zirka 42 Millionen Liter Wasser der größte Aquariums-Komplex in Europa.

Gleichgeschlechtliche Pinguinpaare sind keine Seltenheit. Erst im Mai entzückte der Zoo von Sydney viele am Welt-Pinguin-Tag mit einem Livestream aus dem Leben des schwulen Paares Sphen und Magic, das ebenfalls eine Regenbogenfamilie gegründet hatte (queer.de berichtete). In Magdeburg sorgte letztes Jahr ein polyamouröses Brillenpinguin-Trio für Schlagzeilen (queer.de berichtete).

In den USA war die gleichgeschlechtliche Pinguin-Liebe übrigens jahrelang ein Politikum: Das Bilderbuch "And Tango Makes Three" erzählt Kindern spielerisch die Geschichte eines mann-männlichen Pinguinpaares. Homo-Hasserinnen und -Hasser waren darüber so erzürnt, dass sie sich in Scharen darüber beschwerten, wenn Bibliotheken dieses Buch führten (queer.de berichtete). Auch nach 15 Jahren zählt das Werk immer noch zu den meistgehassten Büchern im Land (queer.de berichtete). (dk)



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20. August 2020
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