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Die Hochzeit des Jahres: Siri und Alexa

Siri und Alexa, die beiden weltbekannten Sprachassistentinnen, haben im Wiener Schloss Belvedere ihre symbolische Vermählung gefeiert.

Mit der Aktion wirbt WienTourismus in Kooperation mit der Werbeagentur Serviceplan und dem Magazin "Vangardist" für den Europa-CSD EuroPride, der im Juni in der österreichischen Hazptstadt stattfindet. "2019 hat Wien mit der EuroPride und der 'Ehe für alle' eine tolle Botschaft", erklärte Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner. "Dies nehmen wir zum Anlass, um mit einer zugespitzten Kampagne auf Wiens Vorzüge als Reiseziel hinzuweisen."

"Vangardist"-Herausgeber Julian Wiehl ergänzte: "Wir wollten mit der ersten Hochzeit zweier künstlicher Intelligenzen aufzeigen, dass 2019 zwar smarte Geräte, aber immer noch nicht alle Menschen heiraten können."

Der illustren Hochzeitsgesellschaft gehörten unter anderem Dragqueen Holger Thor alias Miss Candy in der Rolle des Standesbeamten, Tänzerin und Model Pandora Nox als Trauzeugin sowie Influencerin Valentina Vale, Musikerin Amy Wald und Stuntman Alex Schauer als Gäste an. Weiterer Content rund um das smarte Brautpaar, darunter mehrere Kurzvideos; in denen die gesamte Liebesgeschichte von Siri und Alexa vom ersten Date bis zum Honeymoon erzählt wird, gibt es auf Kampagnenseite siriandalexa.com.

Dort kann sich auch jeder den Pride Skill herunterladen und seine eigene Siri mit Alexa verheiraten. (cw)



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#1 zundermxeAnonym
  • 25.04.2019, 14:09h
  • Keine Ahnung was ich davon halten soll.
    Vielleicht trifft gut gemeint und das Gegenteil davon zu. Naiv?

    In jedem Fall kann dies auch als - ungewollte? - Werbung für zwei aggressive Unternehmen am Markt verstanden werden, die nun wirklich trotz ihrer scheinbaren Beliebtheit auch sehr kritisch zu sehen sind.

    Den Vergleich zwischen Gewinn-optimierter Technik und den Lebensmöglichkeiten und -rechten von Menschen finde ich nicht sehr gelungen. Gut für die PR auch dieser beiden Unternehmen.
    Wo diese Sprachassistenten doch jederzeit zu jedem Zweck einsetzbar sind und teilweise auch schon entsprechend von Geheimdiensten genutzt werden.
    Teil des Lebens in der IT-Blase...
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#2 ursus
  • 25.04.2019, 15:02h
  • Das ist wohl eher die symbolische Vermählung der Bürgerrechtsbewegung mit dem Kapitalismus (hier vertreten durch zwei besonders zweifelhafte Mega-Konzerne) durch ein paar findige Werbe-Fuzzis.

    Wer davon am meisten profitiert, dürfte klar sein. Wer nicht, ebenfalls.

    I don't want to throw rice.
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#3 MathiasJAnonym
#4 LotiAnonym
  • 29.04.2019, 09:28h
  • Antwort auf #3 von MathiasJ
  • Gut kommentiert. Mir reicht schon die Zensur durch Apple, wenn anstelle eines Q nur ein N erscheint auf meinem iPad Display um vereinfacht auf die Seite von queer.de zu gelangen. Witzig ist dabei, mal erscheint das Q und verschwindet dann sofort wieder und es erscheint dann das N. Ach ja, bestimmte Gay Pornos läßt der Server von Apple auch nicht zu, wenn ich diesen direkt antippe. Mit Siri unterhalte ich mich erst gar nicht.
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#5 WienerAnonym