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Matt Stoffers: Coming-out mit dem Ex

Zum Coming-out-Tag hat Martijn "Matt" Stoffers, Mitglied der deutschen Schlager-Boygroup Feuerherz, erstmals sein Schwulsein öffentlich gemacht - mit einem Video, das er lange unter Verschluss hielt.

In dem einminütigen Clip, den Stoffers am Sonntag auf Facebook und Instagram postete, ist der 31-Jährige zusammen mit seinem Ex in glücklichen Momenten zu sehen. Das damals offensichtlich sehr verliebte Paar knutscht sich u.a. im Auto und am Strand, beim Zelten und unter Wasser.

"Das Leben, das ich nicht teilen konnte", schrieb der Sänger auf Englisch zu dem Video. "Von nun an kann ich auch in den sozialen Medien ganz so sein, wie ich bin." Er hoffe, mit dem Clip jungen Lesben und Schwulen, die noch mit ihren Gefühlen kämpfen, helfen zu können.

"Ich wollte mein Glück schon vor ein paar Jahren mit allen teilen, als ich mich zum ersten Mal verliebte", meinte Stoffers. "Aus verschiedenen Gründen konnte ich dies jedoch nicht." Nähere Angaben, was gegen ein früheres Coming-out gesprochen haben soll, machte der Niederländer nicht.

Matt Stoffers studierte an der Musical Akademy Amsterdam und arbeitete anschließend als Musicaldarsteller. Als internationales Fotomodel wirkte er bei zahlreichen Kampagnen mit. 2011 wurde er Mitglied der bei Super RTL entstandenen Band Jamatami. Im Frühjahr 2014 nahm er an "Deutschland sucht den Superstar" teil, im Sommer wurde er für Feuerherz gecastet.

Die Schlager-Boyband hat seit 2015 fünf Alben veröffentlicht. Zum Jahresende löst sich Feuerherz auf. Der letzte gemeinsame Auftritt wird beim "Adventsfest der 100.000 Lichter" erfolgen. (cw)



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#1 DominikAnonym
  • 12.10.2020, 09:07h
  • Überhaupt nicht überraschend für mich. Die Unehrlichkeit, als "Boygroup-Star" Mädchenherzen erobern zu wollen, ist jedoch frappierend. So etwas geht wohl auch nur, wenn man seine Arbeit als Sänger/Bandmitglied ausschließlich als eine Art Schauspielrolle versteht. Wiederum unehrlich ist es, im Interview so zu tun, als hätte man jahrelang keine Wahlmöglichkeit gemacht ("das Leben, das ich nicht teilen konnte"). Was für ein Blödsinn. "Die Karriere war mir wichtiger als Authentizität," würde ein Mensch mit einem größeren Talent an Selbstreflexion jetzt selbstkritisch bilanzieren und so auch tatsächlich die Basis für etwas Neues schaffen können. Aber erklär das mal einem Instagram-Sternchen, das "von nun an auch in den sozialen Medien ganz so sein [kann], wie ich bin." Das ist hoffnungslos, das eigene Selbst wird bloß über die Akzeptanz durch eine (anonyme) Masse definiert und nicht durch Selbsthinterfragung. Hübsches Knutschvideo aber, nur leider nicht mehr ganz aktuell. Trotzdem: Viel Glück & alles Gute dem Ex-Boygroupsänger und Ex-Mädchenschwarm!
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#2 Musik-FanAnonym
  • 12.10.2020, 09:52h
  • Wer ist das? Muss man den kennen? Und überhaupt. Sind "Boybands" nicht ein Relikt aus den 90ern?
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#3 FliegenAnonym
  • 12.10.2020, 11:17h
  • ...UND DAS IM JAHRE 2020!!! LIEBE IST LIEBE UND DAS SOLLEN ALLE VERSTEHEN UND WISSEN!!! EGAL WAS DIE ELTERN/ KIRCHE/ CHEFS/ POLITIKER/ FANS U.S.W. DAVON HALTEN!!!
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#4 Ichbinich06Anonym
  • 19.10.2020, 14:18h
  • Also in meiner Zeit war es bei der Erziehung wichtig auf die Anderen zu hören, also was sollen die Leute sagen...
    Sich nach dem Umfeld richten war angesagt und anders sein gab es offiziell nicht, schon garnicht auf dem Land....
    Heute sehe ich es auch anders aber wenn man nicht in solch einem Umfeld steckt ist es schwer es nachzuvollziehen.... Ich wünsche dem Matt alles erdenklich Gute und freue mich mit ihm.
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