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Einzelkommentar zu:
Matt Stoffers: Coming-out mit dem Ex


#1 DominikAnonym
  • 12.10.2020, 09:07h
  • Überhaupt nicht überraschend für mich. Die Unehrlichkeit, als "Boygroup-Star" Mädchenherzen erobern zu wollen, ist jedoch frappierend. So etwas geht wohl auch nur, wenn man seine Arbeit als Sänger/Bandmitglied ausschließlich als eine Art Schauspielrolle versteht. Wiederum unehrlich ist es, im Interview so zu tun, als hätte man jahrelang keine Wahlmöglichkeit gemacht ("das Leben, das ich nicht teilen konnte"). Was für ein Blödsinn. "Die Karriere war mir wichtiger als Authentizität," würde ein Mensch mit einem größeren Talent an Selbstreflexion jetzt selbstkritisch bilanzieren und so auch tatsächlich die Basis für etwas Neues schaffen können. Aber erklär das mal einem Instagram-Sternchen, das "von nun an auch in den sozialen Medien ganz so sein [kann], wie ich bin." Das ist hoffnungslos, das eigene Selbst wird bloß über die Akzeptanz durch eine (anonyme) Masse definiert und nicht durch Selbsthinterfragung. Hübsches Knutschvideo aber, nur leider nicht mehr ganz aktuell. Trotzdem: Viel Glück & alles Gute dem Ex-Boygroupsänger und Ex-Mädchenschwarm!
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