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Hoffnungsträger eines anderen Amerika

Es gibt viele Gründe, die Siegessrede von Joe Biden zu unserem Video des Tages zu machen. Dass er als erster frisch gewählter US-Präsident trans Menschen erwähnt hat, ist einer davon.

"Ich verspreche, ein Präsident zu sein, der danach strebt, nicht zu spalten, sondern zu einen", sagte Biden am Samstagabend (Ortszeit) in seiner Rede in seinem Wohnort Wilmington im Bundesstaat Delaware. Trumps Anhänger*innen bat er, ihm eine Chance zu geben, um gemeinsam für ein besseres Amerika zu arbeiten.

Biden bedankte sich außerdem für die "breiteste und vielfältigste Koalition der Geschichte", die seinen Wahlkampf unterstützt habe: "Demokraten, Republikaner, Unabhängige. Progressive, Gemäßigte, Konservative. Junge und Alte. Leute aus Stadt, Vorstadt und vom Land. Homosexuelle, heterosexuelle und trans Menschen. Weiße. Latinos, Asiaten, amerikanische Ureinwohner." Ganz besonders dankte der "President Elect" der afroamerikanischen Community.

Er sei als Demokrat gewählt worden, aber er werde der Präsident des ganzen Landes sein und "genauso hart für alle arbeiten, die mich nicht gewählt haben", versprach der 77-Jährige. "Es ist Zeit, die harsche Rhetorik beiseite zu legen", forderte Biden. "Geben wir uns gegenseitig eine Chance", sagte er. "Lasst uns diese düstere Ära der Dämonisierung hier und jetzt zu Ende gehen lassen."

Wir hätte an dieser Stelle gerne die vom ZDF auf Youtube verbreitete deutsche Fassung der Siegesrede von Joe Biden eingebunden, dort wurden allerdings die drei für uns sehr wichtigen Worte "Gay, straight, transgender" bei der Übersetzung "vergessen". (mize)



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08. November 2020
8 Kommentare

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#1 Patroklos
  • 08.11.2020, 12:59h
  • Ich freue mich über alles, daß Biden und Harris das Rennen und somit die Wahl gewonnen haben und es nur bei einer Amtszeit des Trumpletiers bleibt!
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#2 GargamelAnonym
  • 08.11.2020, 15:53h
  • ...dort wurden allerdings die drei für uns sehr wichtigen Worte "Gay, straight, transgender" bei der Übersetzung "vergessen".

    Ob das wirklich nur "vergessen" wurde, oder ob da doch der Geist der Diskriminierung herumspukte?
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#3 goddamn liberalAnonym
#4 DramaQueen24Profil
#5 Homonklin_NZAnonym
  • 09.11.2020, 05:40h
  • Antwort auf #4 von DramaQueen24
  • Yapp! Der ist gut!

    Nur die arme Mülltonne tut einem etwas Leid.

    The nightmare is over ... die Erleichterung ging über das ganze Schiff. Ich würde mal sagen, durch fast jeden Raum und in einem Aufatmen um die Welt. Ich kann s noch gar nicht richtig fassen, dass der Minusmensch weg ist und man dieses orange Brüllgesicht nicht mehr sehen braucht.

    Ob das in der Übersetzung nicht absichtlich weggelassen wurde? Dieser Tage kann man nicht mehr sicher sein.
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#6 KumpelAnonym
#7 Aria_Of_DysphoriaAnonym
  • 10.11.2020, 15:04h
  • Bin zwar der Meinung das Biden für mich nicht der beste Kandidat gewesen wäre.

    ABER: Ich will verdammt sein, wenn ich sagen würde das es sich nicht toll anfühlt, dass die phobische Orange (hoffentlich) abgeharkt ist.

    Und dabei dachten wir alle das 2020 nur mist passiert....

    ...Es sei denn...
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#8 Ralph
  • 11.11.2020, 11:52h
  • Wir müssen erst mal abwarten, ob Biden tatsächlich Präsident wird. Außenminister Pompeo hat gestern angekündigt, dass die gegenwärtige Regierung Trump ihre Geschäfte im Januar an eine neue Regierung Trump übergeben wird, und das Finanzministerium hat mitgeteilt, dass es im Februar den neuen Haushaltsentwurf von Präsident Trump dem Kongress vorlegen wird. Es wurde bereits gemutmaßt, dass die Republikaner im Wahlmännergremium Leute sammeln wollen, die bereit sind, gegen das Wahlergebnis Trump im Amt zu bestätigen, was wohl zumindest theoretisch erlaubt wäre. Die Befürchtung, dass es zu einem Staatsstreich kommt, ist nicht nur nicht vom Tisch, sondern sie hat neue Nahrung bekommen.
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