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Eine fiktive lesbische Liebe im 19. Jahrhundert

Am 21. Januar 2021 ist Kinostart von Francis Lees grandiosem Historiendrama "Ammonite" mit Kate Winslet und Saoirse Ronan in den Hauptrollen - jetzt hat der Tobis Filmclub den ersten deutschen Trailer veröffentlicht.

  • 14. November 2020, noch kein Kommentar

Bereits mit seinem preisgekrönten Langfilm-Debüt "God's Own Country" über einen jungen englischen Schafzüchter, der eine Affäre mit einem rumänischen Wanderarbeiter beginnt, begeisterte Lee 2017 mit einer queeren Geschichte Publikum und Kritik gleichermaßen. In seinem neuen Film geht es um die real existierende Mary Anning, eine der ersten weiblichen Paläontologen überhaupt, die eine fiktive Beziehung mit der Frau des schottischen Geologen Roderick Murchison eingeht.

"Ammonite" spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in England: Resigniert von der männlich-dominierten Wissenschaftswelt Londons, hat sich die einst gefeierte Paläontologin Mary (Kate Winslet) in ein Provinznest an der Küste im Südwesten Englands zurückgezogen. Dort hält sie sich und ihre von Krankheit gezeichnete Mutter (Gemma Jones) mühsam mit dem Verkauf von Fossilien an Touristen über Wasser. Deshalb kann Mary auch das lukrative Angebot eines wohlhabenden Kunden keinesfalls ausschlagen, der ihr seine schwermütige junge Ehefrau Charlotte (Saoirse Ronan) zur Erholung in Obhut geben will, um seine Studienreise ungestört fortsetzen zu können.

Mary begegnet ihrem ungewollten Gast zunächst kühl und abweisend, bis Charlotte schwer erkrankt und Marys volle Aufmerksamkeit erfordert. Einhergehend mit Charlottes Genesung, gewinnt auch Mary langsam die Lebensfreude zurück, und ihre schroffe Fassade beginnt zu bröckeln. Aus den für beide unerwarteten Glücksgefühlen entwickelt sich bald leidenschaftliche Begierde, die alle gesellschaftlichen Konventionen ins Wanken bringt und den Lebensweg beider Frauen unwiderruflich verändern wird.

"Ammonite" gehörte in diesem Jahr zur offiziellen Auswahl der Corona-bedingt abgesagten Filmfestspiele von Cannes und feierte seine Weltpremiere schließlich im September auf dem Toronto International Film Festival. Der Film lief anschließend u.a. auf dem Festival des amerikanischen Films in Deauville und beim BFI London Film Festival. Die Deutschlandpremiere findet als Eröffnungsfilm des Festivals "Around The World in 14 Films" statt. (cw/pm)



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