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Wie authentisch sind Coming-outs in Serien?

Eine super Idee: Netflix hat vier queere Teenager*innen eingeladen, Coming-out-Szenen aus verschiedenen Shows anzuschauen und mit ihren eigenen Erfahrungen zu vergleichen.

  • 22. November 2020, noch kein Kommentar

In dem knapp neunminütigen Video "Netflix vs Reality", das der Streamingdienst am Samstag auf Youtube veröffentlichte, sitzen Josh, Gibby, Lacey und Kiara jeweils allein auf einem Sofa vor einer Leinwand und reagieren auf die gezeigten TV-Dialoge.

Im ersten Beispiel aus der Serie "Noch nie in meinem Leben" (Originaltitel: "Never Have I Ever") outet sich Fabiola gegenüber ihrer Mutter als lesbisch. Im zweiten Ausschnitt erzählt Victor in "Grand Army", warum es für ihn in der Schule viel einfacher ist, offen bisexuell zu sein, als zu Hause. In der letzten Szene spricht Florence aus "Sex Education" über ihre Asexualität. So unterschiedlich die Coming-outs in den drei Netflix-Serien verlaufen, so unterschiedliche Erfahrungen haben auch die "echten" Teenager*innen gemacht.

Das Video, das in Kooperation mit Jubilee Media entstand, transportiert zwei wichtige Botschaften: Zum einen, dass es kein Patentrezept fürs Coming-out gibt – die Voraussetzungen und Umstände sind für jeden queeren Menschen anders. Zum anderen, wie wichtig die Sichtbarkeit gerade junger LGBTI in Filmen und Serien ist, um Identifikationsmöglichkeiten zu schaffen. An Netflix können sich deutsche Fernsehsender in dieser Hinsicht ein großes Beispiel nehmen! (mize)



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