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Bunte Sneakers gegen Staats-Homophobie

Ein absolut starker Spec Spot für den Sportartikelhersteller Nike, gedreht im winterlichen Moskau, zeigt ein Regime, in dem Vielfalt und Homosexualität verboten sind.

  • 10. Dezember 2020, noch kein Kommentar

Im Mittelpunkt des rückwärtslaufenden Films "Forbidden Color" der beiden Werbefilmer Jakob Harms und Noah Schuller steht eine junge Lesbe, die den diskriminierenden Staat mit bunten Sneakers aus der Nike-"BeTrue"-Edition provoziert, um ihre Partnerin zu retten. Ein Spec Spot ist kein realer Werbeclip, sondern ein Vorschlag für potenzielle Auftraggeber*innen.

"Es gefällt uns, wenn Marken mit ihren Kampagnen den Zeitgeist aufgreifen und mit einem Statement an die Öffentlichkeit treten", erklärte Harms, gegenüber dem Marketingmagazin "Horizont". Bewusst habe man den düsteren Ein-Minuten-Spot auf Youtube veröffentlicht: "Letztlich sitzen wir hier in Deutschland und schauen rüber nach Russland, wo ein Gesetz homosexuelle Propaganda bestraft. Wir wollten auch nicht mit dem Finger nur auf Russland zeigen. Schließlich wird die LGBTQ+-Community in anderen Ländern noch stärker unterdrückt."

Im Abspann machen die beiden Filmemacher darauf aufmerksam, dass Homosexualität in 72 Ländern unter Strafe steht und Menschen weltweit aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. (mize)



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10. Dezember 2020
Noch kein Kommentar

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