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Was für ein wunderschöner Coming-out-Song!

Taschentücher raus: Jo Ellen Pellmans bewegende Performance der queeren Ballade "Unruly Heart" aus dem Musicalfilm "The Prom" gibt es jetzt komplett als Video.

  • 18. Dezember 2020, noch kein Kommentar

Fetzige Tanznummern, Glitterkostüme, schrille Starallüren und schnulzige Liebessongs: In der Musical-Verfilmung "The Prom" für den Streamingdienst Netflix zieht Ryan Murphy, der Schöpfer von Erfolgsserien wie "Nip/Tuck", "Glee" und "American Horror Story", alle Register. Mit der Starpower von Meryl Streep, Nicole Kidman, Kerry Washington und James Corden entführt er mitten im grauen Corona-Winter in die – nur auf den ersten Blick – schillernde Welt von Broadway-Stars und in die amerikanische Provinz.

Die Story hinter "The Prom" lehnt sich an eine wahre Geschichte an. 2010 wollte ein lesbische Schülerin ihre Freundin als Date zum Highschool-Abschlussball bringen. Die konservative Schulverwaltung in der Kleinstadt lief Sturm, am Ende wurde die traditionelle "Prom"-Feier abgesagt. Der Fall machte Schlagzeilen und einige Prominente kamen dem Paar in dem Eklat zur Hilfe.

2018 feierte "The Prom" als Musical am Broadway Premiere – wie jetzt auch im Film stehen vier eitle Bühnenstars im Rampenlicht, die gegen die Ungerechtigkeit mobil machen. Von New York aus pilgern sie ins ländliche Indiana, um der lesbischen Emma (Jo Ellen Pellman) und ihrer Freundin Alyssa (Ariana DeBose) zu helfen. Doch mehr noch wollen die Schauspieler*innen nach einem Bühnen-Flop und Karriereknick mit der Aktion ihr eigenes Image aufpolieren.

Unruly Heart (Lyrics)

Some hearts can conform
Fitting the norm
Flaunting their love for all to see
I tried to change
Thinking how easy life could be
I just kept on failing
I guess that was a sign
That there wasn't much hope
For this unruly heart of mine
Then, you came along
And right or wrong
Feelings began to overflow
We had to hide
Thinking that no one else could know
And not having you near me
Was where I drew the line
So, I had to conceal
This poor, unruly heart of mine
And though I don't know how or when
But somehow, I learned to see
No matter what the world might say
This heart is the best part of me!
So, fears, all in the past
Fading so fast
I won't stay hidden anymore
I'm who I am
And I think that's worth fighting for
And nobody out there ever gets to define
The life I'm meant to…

Oscar-Preisträgerin Meryl Streep verwandelt sich mit schriller Stimme und roter Perücke in die exaltierte alternde Dee Dee Allen, der britische Komiker Corden mimt den beruflich angeschlagenen Bühnenstar Barry Glickman. "Moulin Rouge"-Star Kidman spielt die langbeinige Angie, die nur in zweiter Reihe tanzt, der schöne Trent (Andrew Rannells) muss längst als Kellner dazuverdienen.

Der Clash der eitlen, überheblichen Stars mit den rückständigen Provinzlern um Toleranz und Akzeptanz schießt in "The Prom" vielleicht etwas über die Stränge. Nach vielen Drehungen und Wendungen kommt das dicke Happy End, mit Tränen, Konfetti und einem Prom-Ball in kitschigen Bonbonfarben. Schmalzig ist das allemal, aber gerade in Corona-Zeiten hat die Flucht in eine Welt mit Glanz, Tanz und einer versöhnlichen Message auch sein Gutes. (cw/dpa)

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer zum Film
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18. Dezember 2020
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