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Warum Madonna für queere Menschen kämpft

Superstar Madonna wurde am Samstag mit dem Advocate for Change Award der Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) ausgezeichnet – zum Dank versprach sie lebenslangen Einsatz für LGBTI-Rechte.

  • 05. Mai 2019, noch kein Kommentar

"Für alle benachteiligten Menschen zu kämpfen, war für mich eine Ehre und eine Pflicht, der ich mich nicht entziehen konnte und der ich mich auch niemals entziehen werde", sagte die 60-Jährige bei der feierlichen Verleihung in New York City. Die "Queen of Pop" ist nach Bill Clinton weltweit die zweite Person, die den Preis erhält. Er richtet sich an Menschen, die sich in ihrem Wirken und Werken wesentlich für die queere Community und ihre Rechte eingesetzt haben. Überreicht wurde die Auszeichnung von Rosie O'Donnell, Anderson Cooper und Mykki Blanco.

"Madonna war und ist die größte Verbündete der LGBTQ-Community und wird es auch immer sein", hatte GLAAD-Chefin Sarah Kate Ellis im Vorfeld die Auszeichnung begründet (queer.de berichtete). "Von der HIV-Krise bis hin zu internationalen LGBTQ-Fragen hat sie sich stets ohne Angst für eine Welt eingesetzt, in der LGBTQ akzeptiert werden. Ihre Musik und ihre Kunst waren über die Jahre lebensrettende Ventile für LGBTQ und ihre bejahenden Worte und Taten haben unzählige Herzen und Meinungen geändert."

Sie selbst habe Homosexuellen viel zu verdanken, sagte Madonna weiter in ihrer Dankesrede in New York. "Der erste schwule Mann, den ich je getroffen habe, hieß Christopher Flynn. Er war mein Ballettlehrer an der Highschool, und er war der erste, der an mich glaubte. Deshalb habe ich mich als Tänzerin, Künstlerin und Mensch besonders gefühlt. Ich weiß, dass das banal und oberflächlich klingt, aber er war der erste Mann, der mir sagte, dass ich schön sei."

Seit ihrem Debüt mit "Madonna" (1983) hat die "Like A Virgin"- Sängerin rund ein Dutzend Alben aufgenommen. Erst am Freitag veröffentlichte sie mit "I Rise" einen neuen Song, den sie dem 50. Jubiläum der Stonewall Riots widmete (queer.de berichtete). (cw)



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05. Mai 2019
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