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"Prince Charming"-Kandidat erzählt von seiner Callboy-Vergangenheit

Roman Elyas machte schwere Jahre durch, wie er nun in einem ausführlichen Video berichtet. Trotzdem ist er davon überzeugt, dass am Ende immer alles gut wird.

  • 04. Januar 2021, noch kein Kommentar

In seinem am Sonntag veröffentlichten ersten Youtube-Video berichtet der Kölner "Prince Charming"-Kandidat Roman Elyas davon, wie schwer er es in seinen ersten Jahren als junger Schwuler gehabt habe. Der Zwölfminüter trägt den Titel "Die SCHLIMMSTE Zeit meines Lebens".

Der 32-jährige Realitydarsteller war in ärmlichen Verhältnissen in Wien aufgewachsen – in einer sehr homophoben Familie. Als er sich mit 19 indirekt vor seiner Mutter outete, habe diese laut Roman nur gesagt: "Diese Krankheit wird schon weggehen." Am selben Tag, so berichtet Roman in dem Video, zog er nach Köln um, um offen schwul leben zu können.

Doch in der Domstadt gab es viele Probleme: So habe sich sein erster Lebenspartner, mit dem er zwei Jahre zusammenlebte, als Betrüger entpuppt. Dieser sei eines Tages überraschend verhaftet worden. Dabei sei herausgekommen, dass der Mann heimlich Romans Kreditkarte benutzt und ihm so tausende Euro Schulden beschert hatte. Das habe dazu geführt, dass der spätere "Prince Charming"-Kandidat als Callboy arbeiten musste, so Roman.

Der Escort-Job wurde bereits im Oktober 2020 zum Medien-Thema, nachdem Mitkandidat Arne, der davon wusste, Roman in der Dating-Show spöttisch "Callboy" genannt hatte. Daraufhin erzählte Roman einigen Medien unter Tränen von seiner "dunklen Vergangenheit" (RTL) bzw. seinem "dunklen Sex-Geheimnis" ("Bild").

Roman war in der zweiten Staffel von "Prince Charming" einer von 20 Kandidaten, die um das Herz von "Märchenprinz" Alexander Schäfer konkurrierten. Er musste in der sechsten von neun Folgen seine Krawatte abgeben und schied damit aus der Show aus.

Bereits vor dem Start der zweiten Staffel sorgte die Pornovergangenheit von zwei Kandidaten für Schlagzeilen: Florian hatte für das Berliner Label Cazzo Video vor der Kamera gestanden, Jakob für mehrere internationale Firmen wie Eurocreme, Ikarus oder Staxus (queer.de berichtete).

In dem Video zeigt sich Roman trotz des vielen Leids hoffnungsvoll: "Manchmal sieht man so viele Steine auf dem Weg, dass man kein Licht oder keinen Ausweg mehr sieht. Aber es kommen immer bessere Zeiten", sagte der Ex-Kandidat blumig. Sein Resümee: "Am Ende wird immer alles gut." (cw)



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04. Januar 2021
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