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Queerfeministische Revolution an der Highschool

Im neuen Netflix-Film "Moxie. Zeit, zurückzuschlagen" spielt trans Schauspielerin Josie Totah eine trans Jugendliche, die gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen rebelliert.

Im Mittelpunkt der Komödie steht die 16-jährige Vivian (Hadley Robinson) und ihr queerfeministischer Kampf. Genervt von der sexistischen und toxischen Atmosphäre an ihrer Highschool lässt sich die zunächst schüchterne Teenagerin von der rebellischen Vergangenheit ihrer Mutter (Amy Poehler) inspirieren und veröffentlicht anonym das Magazin "Moxie", das an ihrer Schule eine Coming-of-Age-Revolution auslöst. Auch die im Trailer gezeigte trans Schülerin will das ständige Deadnaming nicht mehr hinnehmen.

"Moxie. Zeit, zurückzuschlagen" startet am 3. März 2021 auf Netflix. Amy Poehler übernahm auch die Regie für die Verfilmung des Romans von Jennifer Mathieu. In weiteren Rollen sind Lauren Tsai, Josephine Langford und Patrick Schwarzenegger zu sehen.

Josie Totah hatte sich im August 2018 als trans geoutet (queer.de berichtete). Die heute 19-Jährige war zuvor durch Auftritte in mehreren US-Sitcoms bekannt geworden, etwa bei "New Girl" und "2 Broke Girls". Außerdem spielte sie in vier Folgen von "Glee" mit. (cw)



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#1 trans naysayerAnonym
  • 07.02.2021, 16:59h
  • "Im neuen Netflix-Film "Moxie. Zeit, zurückzuschlagen" spielt trans Schauspielerin Josie Totah eine trans Jugendliche..."

    Na also. Es geht doch. Eine Frauenrolle, die mit einer Frau besetzt ist. Hier mit einer trans Frau.

    ...und komisch...sie sieht gar nicht wie "ein Mann" aus. Man kann sie ja nicht mal "männlich lesen". Man thematisiert nicht mal ihren Körper. Und es kommt noch viel schlimmer. Sie spielt auch gar keinen "Mann in Drag".

    So einfach ist es, die Re-Inszenierung toxischer Narrative über trans Frauen sein zu lassen und einfach die Wahrheit über uns zu zeigen.

    Und sie wird auch nicht auf ihre transness reduziert, es ist nur ein Thema nebenbei, sondern als die komplexe Persönlichkeit dargesellt, die sie ist. Und als wäre das alles noch nicht genug, emanzipiert sich diese Frau auch noch. Sie hat sogar verstanden, dass Deadnaming von trans Frauen ein anti-feministischer und misogyn motivierter Angriff ist.

    Noch besser: Kein trans-Drama-Schmerz-Konflikt-Schicksalsschlag-alles ganz schrecklich-Transitions-Problematisieren von trans-Körpern-tralala.

    Dieser Film kommt ohne die üblicherweise "klassischen" Cis-Zutaten aus:
    Keine Dramatisierung, keine Objektifizierung, keine Sexualisierung, keine Sensationalisierung von trans Frauen und unseren Körpern.
    Kurz:
    Ohne uns trans Frauen zu entmenschlichen.

    Und schon ist die Darstellung von uns eine vollkommen andere, transportiert einen positiven Narrativ und ein ganz anderes Bild und Verständnis von trans Frauen.
    SO beendet man die Ablehnung, Ausgrenzung und auch die Gewalt gegen uns. Indem man die Wahrheit über uns erzählt.

    Das ist authentische respektvolle Repräsentation von trans Frauen in den Medien! SHIFT the narrative!
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