Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/v?726

"Streit ums Gendern: Wie steht die Queer-Szene dazu?"

Dafür zahlen wir doch gerne Rundfunkgebühren: Das 3sat-Magazin "Kulturzeit" hat sich mit vier queeren Berliner Protagonist*innen über geschlechtergerechte Sprache unterhalten.

Wie kann gendergerechte Sprache gelingen, damit sich wirklich alle Menschen angesprochen fühlen? "Kulturzeit" hat dazu Interviews geführt mit Jan Noll, Chefredakteur des queeren Stadtmagazins "Siegessäule", mit Patsy l'Amour laLove, selbsternannte Polittunte und Geschlechterforscherin, mit Lann Hornscheidt, Sprachwissenschaftlex, die eigene Lösungsansätze entwickelt, und mit dem trans Schriftsteller und Spoken-Word-Artist Jayrôme C. Robinet.

Alle unterstützen den Versuch einer diskriminierungsfreien Sprache, sehen jedoch das Gendersternchen nicht als Lösung aller Probleme. So thematisiert Jan Noll die sprachlichen Schwierigkeiten, die im Deutschen beim Schreiben über nichtbinäre Personen entstehen (und die auch die queer.de-Redaktion immer wieder vor Herausforderungen stellen).

Patsy l'Amour laLove warnt in dem Fünf-Minuten-Beitrag gar vor scheinheiligem Aktivismus und Leuten, die sich moralisch überhöhen wollten. "Jemand, der einen Unterstreich benutzt, ist kein besserer Mensch als jemand, der das generische Maskulinum benutzt", so die Polittunte. "Jemand, der einen Unterstrich benutzt, kann auch der letzte diskriminierende Typ sein."

Der Beitrag "Streit ums Gendern: Wie steht die Queer-Szene dazu?" lief am 11. Februar in der "Kulturzeit extra: Streit ums Gendern". Das ZDF hat ihn zwar auf Youtube hochgeladen, erlaubt jedoch leider keine Einbettung auf anderen Seiten. Die gesamte Sendung kann in der ZDF-Mediathek angeschaut werden. (mize)



-w-

-w-
-w-
Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich täglich oder wöchentlich über die Nachrichten aus der schwul-lesbischen Welt auf dem Laufenden.
Tagesvideos durchsuchen
Video vorschlagen
#1 Frage ans ForumAnonym
  • 15.02.2021, 17:58h
  • Vielleicht kann mir hier jemand eine Frage beantworten.

    Ich habe gerade eben wieder gelesen, dass jemand in der Email-Visitenkarte hinter seinen Namen den Zusatz "Pronomen: er/ihm" gestellt hat.

    Ich verstehe, warum man das Promomen nennt. Meine Frage ist: Weshalb wird da außer "er" auch noch die Dativ-Form genannt? Reicht die Nominativ-Form nicht? Und weshalb ausgerechnet der Dativ?

    Leider finde ich dazu nichts im Netz. Auch Links sind willkommen.
  • Antworten » | Direktlink »