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Deutschpop ohne Betroffenheitslyrik

Hanna Batka feiert das Erscheinen ihres Debütalbums "Mitten in Berlin" mit der Premiere ihres wunderbar queeren Musikvideos zum Liebeslied "Himmel auf Erden".

  • 20. März 2021, noch kein Kommentar

Die 20-jährige Vollblutmusikerin baut in ihrem ersten Longplayer ihr ganz eigenes Universum. Die akustisch gefärbten Popsongs, die von minimalistischem Gitarrenspiel bis hymnischer Popmusik alles zu bieten haben, gehen dabei immer mitten ins Herz.

Es sind insgesamt elf Songs, die Hanna Batka auf "Mitten in Berlin" zu einem feinen Kunstwerk unaufgeregter und ehrlicher Popmusik zusammenbaut. Es geht um gute Energie. Darum, diese gute Energie zu erfahren und sie dann auch weiterzugeben. Mit Texten, die sich aber auch durchaus trauen, sehr schwierige Situationen anzusprechen, wie etwa in "Polaroid" oder "Mutter". Letzterer Song ist übrigens ein Geschenk von Batkas Förderer und Mentor Udo Lindenberg.

In "Drachenblut" zeigt die gebürtige Berlinerin, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen und sich nicht klein kriegen zu lassen. Eine Erfahrung, die die lesbische Sängerin seit ihrem Coming-out mit 16 Jahren immer wieder machen musste, und die sie ermutigt hat, Vorbild für andere junge Frauen zu sein. Unbeschwert und leicht geht es zu im Song "Du fliegst hoch", der auch in den Soundtrack des Kinofilms "Rocca verändert die Welt" Einzug hielt oder auch bei "Im Regen küssen" – eine Hommage an die Liebe auch in schwierigen Zeiten.

"Mitten in Berlin" ist zeitloser, ehrlicher und handgemachter Deutschpop ohne Betroffenheitslyrik, aber mit Tiefgang, Poesie und ganz viel Spaß an der Musik. (cw)



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20. März 2021
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