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Nach monatelanger Zwangstrennung: Rugby-Profi schließt Freund in die Arme

Seit Juli vergangenen Jahres hatten sich US-Rugbyprofi Devin Ibañez und sein britischer Freund Fergus Wade nicht getroffen. Jetzt kann der frisch geimpfte Sportler seinen Liebsten endlich wieder drücken.


(Bild: TikTok / thatgayrugger)

Ibañez postete am Samstag ein Video vom Wiedersehen in seiner ersten TikTok-Veröffentlichung. Darin ist zu sehen, wie der 26-Jährige aus seiner Heimatstadt Boston nach London fliegt – "nach vielen stornierten Flügen", wie Ibañez mit Blick auf die Corona-Pandemie anmerkt. Ferner erklärte der Sportler, er sei "geimpft, getestet und reisefertig". Im Video ist auch zu sehen, wie sich die beiden am Londoner Flughafen in die Arme fallen. Danach küsst er seinen Freund in dessen Wohnung. Ibañez verspricht außerdem, in Zukunft mehr von seinem Leben mit dem Liebsten auf TikTok zu zeigen.

Devin Ibañez hatte sich kurz vor Silvester als erster Spieler der amerikanisch-kanadischen Major League Rugby (MLR) als schwul geoutet (queer.de berichtete). Dabei stellte er auch seinen Partner vor, der in England Medizin studiert.

Das Paar hatte sich getroffen, als Wade für sein Studium ins 50 Kilometer von Boston entfernte Harvard gereist war, um über Schlafentzug bei Fruchtfliegen zu forschen. In Interviews hatte Ibañez erklärt, dass ihm die Beziehung dabei geholfen habe, sich zu outen. Er habe bereits mehrere Jahre mit dem Gedanken gespielt, allerdings habe ihn erst sein britischer Freund einen Anlass gegeben: "Seit ich Fergus getroffen habe, war es mein Ziel, offener zu sein. Ich wollte nicht das Gefühl haben, unsere Beziehung verstecken zu müssen."

Das erste weltweit beachtete Coming-out eines schwulen Rugbyprofis ereignete sich bereits 2009: Damals sprach der walisische Nationalspieler Gareth Thomas erstmals über seine Homosexualität (queer.de berichtete). Im Rugbysport ist aber auch Homophobie verbreitet: So wird der derzeit in Frankreich spielende australische Superstar Israel Folau nicht müde, Homosexuelle aus religiösen Gründen zu verdammen (queer.de berichtete). (dk)



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