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"libidO": Homoerotik-Pop aus Südkorea

Mit einem bemerkenswert sexuellen und androgynen Musikvideo bewirbt die Boyband OnlyOneOf ihr neues Konzeptalbum über das Begehren.

Sehnsuchtsvolle Blicke und Umarmungen unter Jungs, eine Perfomance mit laszivem Ankriechen, Sixpacks, BDSM-Anspielungen und Griffen in den Schritt: Das Musikvideo zu dem Song "libidO" sorgt seit seit seiner Veröffentlichtung vor eineinhalb Wochen für einige Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken.

Die siebenköpfige Band stellt damit ihr neues Album "Instinct Part. 1" vor, das bereits den fünften Platz der südkoreanischen Charts erreichte. Unklar blieb zunächst, ob das Video eine klare persönliche Botschaft von Bandmitgliedern sein sollte – zumal in den Lyrics von "libidO" ein "Girl" angesprochen wird.

Direktlink | Alternatives Musikvideo nur mit Tanzperfomance
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So regte sich in sozialen Netzwerken etwas Kritik über "Queerbaiting" (wobei Making-of-Videos und Fotoshootings mit viel nackter Haut als zusätzlicher "Beweis" für eine Vermarktungsabsicht angeführt wurden). Andere Stimmen verteidigten die Band, dass es unabhängig von der sexuellen Orientierung der Bandmitglieder lobenswert sei, bei einem Song und Album über sexuelle Gefühle das Thema auf diese Weise künstlerisch und queer umzusetzen. In "libid0" gehe es um die impulsiven Gefühle eines Heranwachsenden, beschreibt die Band selbst den Song ausführlich als Teil eines Konzeptalbums.

Direktlink | Auch bei TV-Auftritten hält sich die Band nicht zurück
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Dabei bezieht sie sich auf Sigmund Freud: Über den Geist der Libido, also über sexuelle Triebe, werde selten gesprochen, das Thema tabuisiert. Je mehr der Junge im Mittelpunkt des Albums jedoch versuche, seine "libidO" zu unterdrücken, desto stärker werde sie und habe mehr Einfluss auf sein unbewusstes Verhalten. "Libido, ich will Dich mehr und mehr", heißt es in den Lyrics, "Unterdrücke es nicht, sondern akzeptiere es". (cw)



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#1 Taemin
  • 22.04.2021, 09:20h
  • Ich weiß ja nicht, wie's andern geht - aber wenn ich solche K-Pop-Boygroups sehe, dann erkenne ich da immer ein Höchstmaß an Homoerotik. Erstaunlich für ein Land, das Homosexualität gesellschaftlich derart tabuisiert.
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