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Als trans Mann bei der Frauenärztin

Für einen neuen "reporter"-Film hat die junge WDR-Journalistin Fatima Talalini den 22-jährigen trans Mann Mats zu seinem Termin bei einer Gynäkologin begleitet.

Längst sind Frauenärzt*innen nicht mehr nur für Frauen da. Für trans Männer mit intakter Gebärmutter und Eierstöcken kann der Gang dorthin allerdings sehr unangenehm werden. Das reicht von irritierten Blicken von Arzthelfer*in und Patientinnen im Wartezimmer bis zu Ärzt*innen, die unsensibel bis grob agieren. Es gibt wenig Ärzt*innen, die mit trans Männern vertraut sind, viele Praxismitarbeitende sind in dieser Situation sehr unsicher.

Wenn trans Männer schon in Behandlung sind und Testosteron nehmen, hat das Einfluss auf das weibliche Genital, es fühlt sich oft trockener und enger an, die Instrumente lassen sich nicht so einfach einführen – das müssen Ärzt*innen wissen. Für einige trans Männer ist es außerdem eine große Überwindung zur Untersuchung zu gehen, weil sie sich innerlich von ihrem weiblichen Körper verabschiedet haben. Manche gehen deshalb gar nicht erst hin. Dabei entgeht ihnen auch die wichtige Krebsvorsorge.

Der knapp 15-minütige Film "Panik vor der Behandlung: trans* Männer bei der Gynäkologin", produziert vom WDR-Fernsehen für das funk-Format "reporter", greift das wichtige Thema sensibel und nicht sensationsheischend auf. (cw)



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#1 MinnaProfil
  • 28.05.2021, 13:17hSiegen
  • Wenn trans Männer schon in Behandlung sind und Testosteron nehmen, hat das Einfluss auf das weibliche Genital, es fühlt sich oft trockener und enger an, die Instrumente lassen sich nicht so einfach einführen das müssen Ärzt*innen wissen.

    Da Gyns auch Frauen in der Menopause behandeln wissen diese das.
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#2 SchonAnonym
  • 28.05.2021, 20:28h
  • Auch wenn es nervig ist, und Betroffene auch verunsichert und deshalb sensibel sind: Versucht Euch in die umgekehrte Situation zu versetzen. Frauentoiletten, Frauenärzte, Frauenhäuser sind sensible, intime Bereiche. Ein optischer Mann führt da zu Verwirrung. Ihr müsst da durch. Ist ja nur übergangsweise.

    Ich habe in einem Betrieb gearbeitet, da gab es zwei Toiletten: "Männer" und "Frauen und Behinderte". Mal abgesehen von der Aufteilung habe ich mir irgendwann nichts dabei gedacht. Irgendwann bin ich gedankenversunken in die Toilette gegangen und da stand ein Mann. Ich bin als Reflex gleich in den "Combat-Modus", weil da was war, was da nicht hin gehört. Der Kollege hatte MS.

    Die Situation ist für beide Seiten nicht so angenehm, aber mit etwas Gelassenheit schaffen wir das.
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