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Weltpremiere beim Filmfest München: "Trans – I Got Life"

Ein neuer deutscher Kino-Dokumentarfilm folgt sieben trans Menschen sowie einem weltbekannten Chirurgen auf dem Weg, ihre eigene Wahrheit zu verwirklichen und zu leben.

Vimeo / mindjazz pictures | Offizieller Teaser zur Doku "Trans – I Got Life"
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"Trans – I Got Life" von Imogen Kimmel und Doris Metz ist ein Film voller Gefühl, ein Film, der einfühlsam, packend und ästhetisch-dicht die Komplexität der Lebenserfahrungen von trans Menschen und die Radikalität ihrer Transition widerspiegelt.

Über einen Zeitraum von fast fünf Jahren, von der Idee bis zur Realisierung, widmeten sich die beiden Regisseurinnen in intensiver Recherche und begaben sich mit ihren mutigen und sympathischen Protagonist*innen auf eine eigene Reise – die sie von München über San Francisco bis nach Moskau führte.

Der Kino-Dokumentarfilm feiert seine Weltpremiere auf dem 38. Filmfest München. Vom 1. bis 10. Juli findet das Festival als corona-konformes "Live-Festival" mit zahlreichen Open-Air-Vorführungen mit Gästen an verschiedenen Orten in der Stadt statt. Der Film ist eine von 14 Weltpremieren, die für die Reihe "Neues Deutsches Kino" ausgewählt wurden und konkurriert hier auch um den Förderpreis für Schauspiel, Regie, Drehbuch und Produktion. Das genaue Datum, die Uhrzeit und der Ort der Premiere sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Der reguläre Kinostart von "Trans – I Got Life" im Verleih von mindjazz pictures ist für den 23. September geplant. (cw)


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#1 Anonyma
  • 31.05.2021, 21:00h
  • Wow. Aus Stammzellen gezüchtete Penisse und Vaginen, der Blick in den Operationssaal, Gott, ein Chirurg, der postuliert, man könne "aus einem Mann keine Frau machen"... Wenn der Film hält, was der Teaser "verspricht", dann wird das auch nur wieder die für die deutsche Filmindustrie leider so typische genitalfixiert voyeuristische Trans-Medikalisierungs-Pornographie - und davon gibt es eigentlich schon mehr als genug. Wie wäre es, wenn man sich stattdessen mal mit der politischen und menschenrechtlichen Lage für trans Menschen in Deutschland beschäftigen würde? Z.B mit dem noch immer gültigen Transsexuellen(verhinderungs)gesetz oder der noch immer praktizierten Entmündigung und Psychiatrisierung von trans Menschen in Deutschland? Aber das wäre wohl für das Publikum nicht so spannend wie der verschämt inszenierte voyeuristische Blick zwischen die Beine zur Klärung der drängenden Frage, ob trans Frauen denn nun wirklich "richtige Frauen" und trans Männer wirklich "richtige Männer" sind.
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#2 trans naysayerAnonym
  • 31.05.2021, 22:10h
  • Antwort auf #1 von Anonyma
  • "Wie wäre es, wenn man sich stattdessen mal mit der politischen und menschenrechtlichen Lage für trans Menschen in Deutschland beschäftigen würde? Z.B mit dem noch immer gültigen Transsexuellen(verhinderungs)gesetz oder der noch immer praktizierten Entmündigung und Psychiatrisierung von trans Menschen in Deutschland?"

    Ich habe den Film und den Mann recherchiert (was ich besser gelassen hätte). Es ist ein Chirurg aus München und all Deine schlimmsten Erwartungen werden weit übertroffen werden. Reminder: München liegt in Deutschland. Er hinterfragt das deutsche "System Trans" nicht im mindesten - im Gegenteil, er ist Teil davon und noch schlimmer.

    Hier ein Interview mit ihm vom 31.03.2021. Ich warne noch einmal eindringlich: München liegt in Deutschland. Es ist nicht unterirdisch - es ist einfach nur w-i-d-e-r-w-ä-r-t-i-g:

    www.br.de/kultur/interview-transgender-geschlechtsumwandlung
    -chirurg-juergen-schaff-100.html


    Mir fehlen die Worte. Ich fühle mich, als hätte ich mich in eine Zeitmaschine gesetzt und 1970 in das Display eingetippt. ABSOLUT UNDENKBAR in den Amerikas. Deutschland muss ein Zeitloch sein.

    Bleibt nur noch eine Frage: Was sind das für deutsche "Transsexuelle", die sich für einen Film dieser Art und einen Film mit einem solchen Menschen hingegeben haben-? Für einen Film, der erneut auf respektloseste Art die schlimmsten aller toxischen Narrative ausgräbt-? Was für ein Problem haben diese "Transsexuellen" mit ihrem Selbstbild und ihrer Würde-? Was ist falsch mit all diesen Menschen-? Wann und wie haben sie ihre Würde und damit ihr Menschsein verloren-?!

    Ich bin fassungslos. Über diesen Arzt und diese "Transsexuellen". Natürlich auch über die Macher:innen des Films. Ein solcher Film wäre in den Amerikas gar nicht möglich. Deutschland bringt mich an meine Grenzen - und darüber hinaus.
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#3 ursusEhemaliges Profil
  • 31.05.2021, 22:13h
  • Antwort auf #1 von Anonyma
  • Trans Frauen können mit ärztlicher Unterstützung "so was Ähnliches" wie Frauen werden?

    Und das nennt sich "einfühlsam"?

    Ich bin selten um Worte verlegen, aber dazu fällt mir nichts ein.
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