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Vom Mobbingopfer zum Aktivisten

Der 19-jährige Justin wurde in Bayern von Homohassern beleidigt, bespuckt und ausgelacht. Heute engagiert er sich für Aufklärung und Akzeptanz.

Seine bewegende Geschichte erzählt der junge Schwule in einem knapp neunminütigen Interview mit dem Youtubekanal Queer4mat. Das Mobbing begann nach Justins Umzug aus dem Spreewald nach Bad Reichenhall.

In seiner Berufsschule wurde er von Mitschülern immer wieder wegen seines Schwulseins angegriffen. Eine Strafanzeige führte zu nichts, weil Aussage gegen Aussage stand. Aber auch in der Öffentlichkeit, als er mit seinem Freund händchenhaltend durch die Stadt lief, wurde er von Passanten homophob beleidigt.

Justin wurde zum Aktivisten, weil er die furchbaren Erlebnisse nicht einfach runterschlucken will. Weil sich in der Gesellschaft etwas ändern muss. In Briefen an soziale Einrichtungen, Kulturstätten und den Bürgermeister von Bad Reichenhall forderte der 19-Jährige mehr Einsatz gegen Homophobie. Sein bislang größter Erfolg: Die Berufsschule, an der gemobbt wurde, hisste als Zeichen der Solidarität die Regenbogenfahne. (cw)


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#1 PreißAnonym
  • 01.06.2021, 14:06h
  • Ein Umzug in die katholische Provinz ist ein Albtraum. Gut, dass der junge Mann dem so stark begegnen kann. Für sein weiteres Leben ist ein Umzug in zivilisierte, nicht religiöse Gefilde natürlich wünschenswert, schließlich muss niemand in Bayern leben.
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#2 AndreAnonym
  • 01.06.2021, 14:48h
  • Antwort auf #1 von Preiß
  • Ich finde es gut dass der junge Mann sich nicht entmutigen lässt und zum Aktivisten geworden ist.

    Übrigens "Preiß" kann dir dass überall in Deutschland passieren, das ist nicht abhängig vom Ort und der Konfession.

    Sicher ist Bad Reichenhall kein Vorort von Köln aber deswegen zu behaupten, nur außerhalb Bayerns wäre ziviles Leben möglich, ist Quatsch!
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#3 PreißAnonym